Freundeskreis Umoja - Friends of Umoja e.V.

30 Aug 2016
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Jahresbericht 2015

Jahresbericht 2015

Seit der Gründung des Freundeskreises Umoja – Friends of Umoja e.V. konnten wir dank großzügiger Spenden das von Rebecca Lolosoli gegründete Frauendorf Umoja effektiv unterstützen.
Alle Maßnahmen werden laufend mit Rebecca Lolosoli abgestimmt.
Fast 72% der Leistungen flossen in den Unterhalt der dorfeigenen Schule.
Den ausführlichen Jahresbericht können Sie hier lesen:

Jahresbericht 2015

28 Mrz 2016
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Unser neues Vereinslogo

Unser neues Vereinslogo

Jetzt haben wir als Verein auch endlich unser eigenes Logo. Zur Symbolik und Farbgebung ist folgendes zu sagen: Die Samburu-Frauen in Kenia tragen den sogenannten „Samburu-Stern“ als traditionellen Kopfschmuck auf der Stirn in Erinnerung an die Stammeslegende, die besagt, dass die Samburu von den Sternen stammen.

samburulogo

Als zentrales Element des Logos steht der weiß-silbrige Samburu-Stern am nachtblauen Firmament.
Der innere farbige Kreis repräsentiert die Nationalfarben Kenias und daran schließt sich der weiße Kreis mit unserem Vereinsnamen und dem Hinweis auf das Frauendorf Umoja an.
Abgerundet wird das Logo mit dem äußeren farbigen Kreis, der die deutschen Nationalfarben zeigt.

So kommt auf harmonische Weise die Verbindung zwischen dem Freundeskreis Umoja – Friends of Umoja e.V. hier in Deutschland und dem Frauendorf Umoja in Kenia zum Ausdruck.

Auf dieser Grundlage gelang die perfekte Umsetzung in das jetzt vorlegende Design mit tatkräftiger Unterstützung von Cosima Bohle aus Duisburg.

Cosima Bohle

Cosima absolviert gerade den Studiengang „Bachelor of Arts für Kommunikationsdesign“ am Institute of Design Düsseldorf (IN.D).
Wir möchten uns bei Cosima Bohle hiermit ganz herzlich für diese tolle ehrenamtliche Unterstützung unseres Vereins bedanken und wünschen ihr viel Erfolg für ihr Studium.

21 Mrz 2016
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Unser jüngstes Vereinsmitglied

Unser jüngstes Vereinsmitglied

Wir begrüßen unser jüngstes Vereinsmitglied.
Jolina Steiner, ein 12-jähriges Mädchen aus Offingen bei Ulm, ist zu Weihnachten 2015 gemeinsam mit ihren Eltern unserem Verein beigetreten. Im Mai 2016 wird Jolina 13 Jahre alt und ist damit unser Nesthäkchen.

Jolina

Außer den Mitgliedsbeiträgen leistet die Familie Steiner-Ringeis durch zusätzliche Spenden nachhaltige Hilfe für den laufenden Unterhalt der Dorfschule in Umoja.
Das beispielhafte Engagement von Jolina trägt dazu bei, dass gleichaltrige Samburu-Kinder durch Bildung eine bessere Zukunftsperspektive haben.

Wir würden uns sehr über weitere junge Vereinsmitglieder freuen, die, genau wie Jolina, gleichaltrige Mädchen und Jungen in Umoja unterstützen möchten.
Unser Mitgliedsbeitrag für Schüler und Studenten ist 3,00 Euro pro Monat.

Jolina und Ihren Eltern sprechen wir hiermit nochmals Dank und Anerkennung für die tolle Unterstützung aus.

12 Dez 2015
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Weihnachtsgrüße 2015 des Freundeskreis Umoja

Weihnachtsgrüße 2015 des Freundeskreis Umoja

Zunächst möchten wir uns bei allen Kooperationspartnern, Unterstützern, Besuchern der Veranstaltungen und den Spendern ganz herzlich für die tatkräftige Hilfe und die großherzigen Spenden bedanken.
Obwohl jede einzelne Spende für uns sehr wertvoll ist und wir nicht alle Spender namentlich nennen können, möchten wir an dieser Stelle doch eine Ausnahme machen und zwei Spenden hervorheben und zwar einmal die enorm wichtige Starthilfe von 2.000 € für unseren Verein durch Cho-Time GmbH und die Finanzierung der Jahresgehälter 2016 für zwei Lehrkräfte der dorfeigenen Schule in Umoja durch die Stiftung „Ein Körnchen Reis“ in Höhe von 3.900 €.

Mit großer Freude können wir die Aufnahme von 7 neuen Vereinsmitgliedern vermelden, die wir hiermit nochmals herzlich begrüßen.
Seit unserer Gründung im Juli hat sich sehr viel getan und wir bekommen positive Resonanz aus ganz Deutschland.

Wir wünschen Ihnen allen noch eine schöne Adventszeit, ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes, hoffentlich friedvolles Jahr 2016.

Der Vorstand
Freundeskreis Umoja – Friends of Umoja e.V.

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16 Okt 2015
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In eigener Sache

In eigener Sache

Vortragsreise von Rebecca Lolosoli im September und Oktober 2015

Zunächst möchten wir uns, auch im Namen von Rebecca und Jane, auf diesem Weg bei allen Kooperationspartnern, Unterstützern, Besuchern der Veranstaltungen und den Spendern ganz herzlich für die tatkräftige Hilfe und die großzügigen Spenden bedanken.

Auch unsere neuen Vereinsmitglieder möchten wir hiermit herzlich willkommen heißen. In den kommenden Tagen werden wir mit Ihnen den persönlichen Kontakt aufnehmen.
Danke, dass Sie sich mit uns gemeinsam dauerhaft und nachhaltig für die Unterstützung des Frauendorfes Umoja einsetzen werden.

Ebenfalls möchten wir uns für die zahlreichen Hinweise und Ideen zur besseren Wasserversorgung und vielen anderen Themen bedanken. Nicht nur die finanzielle Unterstützung ist wichtig, sondern auch das Aufzeigen von Möglichkeiten und unterstützenden Netzwerken für die Verbesserung der Lebenssituation im Frauendorf Umoja und in der Samburu-Region ist von großem Wert für uns.
Wir werden all Ihre Anregungen und Hinweise in den nächsten Wochen aufgreifen und aufarbeiten. Da wir gerade als kleiner Verein starten bitten wir um etwas Geduld bis wir wieder auf Sie zukommen, wir brauchen halt etwas Zeit für die Nachbearbeitung und bitten um Verständnis.

Unruhen in Umoja

Bezüglich des Konfliktes können wir nur hoffen, dass es Rebecca Lolosoli gemeinsam mit ihrem Sohn Tom gelingt, friedensstiftende Maßnahmen einzuleiten.
Unser wichtigstes Anliegen derzeit ist der Schutz von Rebecca und des Frauendorfes Umoja, damit der so gute und erfolgreiche Weg weiter beschritten werden kann.

Natürlich steht derzeit an erster Stelle, dass der bewaffnete Konflikt in der Samburu-Region befriedet werden muss. Wir können nur hoffen und beten, dass die Lage nicht weiter eskaliert und weder Rebecca noch den anderen Frauen und Kindern etwas geschieht.
Nach Informationen der Umoja-Frauen trauen sie sich, genauso wie die Bewohner der umliegenden Region, noch nicht in ihre Dörfer zurück und sind wie Flüchtlinge im eigenen Land. Die meisten versammeln sich jetzt in Archer’s Post und hoffen, dass die Regierung für Schutz und Frieden sorgt – obwohl bislang keine wirkliche Hilfe durch den Staat erfolgt ist!
Daher ist zunächst die Versorgung der Frauen und Kinder mit Lebensmitteln wie Bohnen, Reis, Maismehl, Milch etc. wichtig, weil Ihnen derzeit die Grundlage zur Erzielung eigenen Einkommens durch den Tourismus entzogen ist.
Auch der Kauf von Ziegen wird zunächst zurück gestellt, damit diese nicht sofort wieder gestohlen werden. Sobald sich die Lage beruhigt und alle wieder unter sicheren Verhältnissen in ihre Dörfer zurück kehren können, werden dann sofort die neue Ziegen und auch Hühner angeschafft. Solange wird das gespendete Geld für Ziegen und Hühner auf dem Bankkonto der Frauengruppe deponiert.
Danach können wir dann hoffentlich die begonnene Projektarbeit fortsetzen und auch neue Projekte in Angriff nehmen.
Wir lassen uns jedenfalls durch die derzeitige Situation nicht entmutigen. Im Gegenteil, unsere Hilfe ist gerade jetzt für die Frauen und Kinder überlebenswichtig.

Nachtrag 19.10.2015: Rückkehr nach Umoja

Rebecca Lolosoli und Jane Karato sind inzwischen wieder zu Hause eingetroffen.
Von beiden soll ich nochmals herzlichen Dank für die große Unterstützung und die vielen Spenden ausrichten. Damit ist kurzfristig die Versorgung der Frauen und Kinder aus Umoja und auch der Umoja-Schulkinder aus den umliegenden Dörfern in dieser kritischen Phase gesichert.

Die beiden sind bei Ankunft in Nairobi noch 2 weitere Tage dort geblieben, um einige Kontakte zu aktivieren bezüglich friedensstiftender Maßnahmen in der gesamten Samburu-Region.
Von Nairobi ging es dann nach Isiolo und auch dort sind sie noch einen Tag geblieben, um einige Dinge zu regeln und das Spendengeld für die Ziegen auf dem Bankkonto der Frauengruppe zu deponieren.
Gestern sind sie dann in Archer’s Post angekommen. Rebecca berichtete über eine leichte Entspannung der Situation – was hoffentlich ein gutes Zeichen ist.

Nun warten wir auf einen detaillierteren Bericht von Rebeccas Sohn Tom, der allerdings derzeit vollauf mit den friedensstiftenden Maßnahmen beschäftigt ist.
Das ist jetzt auch die dringlichste Aufgabe und alle anderen Aktivitäten – auch die Projektarbeit mit uns – müssen erst einmal zurückstehen.
Hoffentlich stabilisiert sich die Lage in den nächsten Wochen. Sobald wir weitere Informationen erhalten, werden wir berichten.

Erst wenn sich die Situation dort beruhigt hat und auch wieder Touristen die Region besuchen, können die Frauen durch den Verkauf von traditionellem Perlenschmuck und Einnahmen aus dem
dorfeigenen Camp wieder eigenes Einkommen erwirtschaften.
So lange sind unsere Spenden zum Kauf von Lebensmitteln für die Dorfgemeinschaft und die Schule noch dringend erforderlich.

06 Jul 2015
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Freude in Afrika

Freude in Afrika

Am 03. Juli 2015 fand die Gründungsversammlung des Freundeskreises Umoja e.V. statt. Hierzu hat die Neuss-Grevenbroicher Zeitung berichtet (Artikel zum Vergrößern anklicken):

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Vereinsgruendung

Rebecca Lolosoli und ihr Sohn Tom wurden bereits informiert und freuen sich sehr mit uns:

Dear Rebecca,
Dear Tom,
with great pleasure I can report that yesterday, July 3rd, 2015 the founding assembly took place and the club has been founded.
Now it will take a couple of weeks until all legal required registration issues are completed. This is a milestone!
I will keep you updated.
Yours Sincerely
Ise

Dear Ise
This is big news and a new beginning for UUWG through Friends of Umoja. With big pleasure we rejoice. I shall inform UUWG members.
Thanks
Tom

06 Jul 2015
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Ziele und Visionen

Ziele und Visionen

Wer sind wir?

Der Freundeskreis Umoja – Friends of Umoja e.V. ist ein gemeinnützig anerkannter und eingetragener Verein zur Förderung des von Rebecca Lolosoli gegründeten Frauendorfes Umoja in der Samburu-Region in Kenia. Unser Verein wurde am 3. Juli 2015 gegründet.
Umoja bedeutet Einheit und steht für den Zusammenhalt der dort lebenden Frauen. Dieses Dorf ist ein Zufluchtsort für Frauen mit ihren Kindern, die ein gewaltfreies, selbstbestimmtes Leben führen wollen, ohne häusliche Gewalt, Vergewaltigung, Zwangsverheiratung und Genitalverstümmelung (FGM).

In der Entwicklungszusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe „Umoja Uaso Women Group“ des Frauendorfes Umoja leisten wir direkte und unmittelbare Unterstützung.

Wir sind überparteilich, überkonfessionell, interkulturell und arbeiten ausschließlich mit Ehrenamtlichen. Wir sind engagierte Menschen aus unterschiedlichen Berufs- und Altersgruppen und freuen uns über neue Vereinsmitglieder, die uns unterstützen bzw. sich an der Vereinsarbeit beteiligen wollen, z.B. durch die Gründung von Aktionsgruppen in ihrem Heimatort.
Von Herzen freuen wir uns über jedes Mitglied, über alle Spender, Sponsoren und über Kooperationspartner, die uns deutschlandweit unterstützen.

Was wollen wir erreichen?

Im Frauendorf Umoja …
• Erhaltung und weiterer Ausbau des Frauendorfes als Zufluchtsort für Mädchen und Frauen gegen Gewalt, Genitalverstümmelung, Zwangsheirat und Diskriminierung
• Soforthilfe bei Katastrophen jeder Art
• Langfristige, verlässliche, dauerhafte Hilfe bieten und so ein berechenbarer Partner für das Frauendorf sein
• Hilfe vor Ort leisten und dadurch Migration verhindern
• Projekte fördern in den Bereichen

    Bildung und Ausbildung,
    Frauenrechte und Menschenrechte,
    Wasserversorgung/ Elektrifizierung,
    Gesundheit und Hygiene

In Deutschland …
• Bewusstsein der Menschen für solidarisches Handeln schärfen
• Vermittlung von Informationen über die Kulturund die Lebensbedingungen unserer Projektpartnerinnen in Kenia
• Zusammenarbeit mit erfahrenen Projektpartnern und Aufbau eines effektiven Netzwerkes

Wie arbeiten wir?

Ehrenamtlich, leidenschaftlich und hoch-motiviert!

Alle Projekte werden mit der Umoja-Uaso-Women-Group abgestimmt und auf die dortigen Verhältnisse zugeschnitten. Die Projekte sollen nachhaltig und überschaubar sein, die Lebenssituation der Menschen entscheidend verbessern, Hilfe zur Selbsthilfe leisten, im Einklang mit der Kultur und Natur vor Ort stehen und Vorbildcharakter für die gesamte Samburu-Region haben.

Die Spendengelder kommen zweckgebunden ausschließlich den Projekten des Frauendorfes, der dorfeigenen Schule und den angeschlossenen Dörfern in der Samburu-Region zugute.

Rechenschaftsberichte, Dokumentationen und Besuche vor Ort dienen der Transparenz.

Unsere Ziele und Visionen

Zielgerichtete Hilfe zur Selbsthilfe für unsere Partner-Organisation in Kenia bedeutet für uns: global denken und lokal handeln.

Durch ständigen Austausch mit den Verantwortlichen und Projektpartnerinnen, regelmäßige Besuche, Dokumentationen und Berichte sorgen wir für die Sicherstellung der zielgerichteten Verwendung aller Spenden- und Sponsorengelder.

Den Frauen und Kindern von Umoja wollen wir durch direkte und effektive Unterstützung eine Perspektive für ein selbstbestimmtes, eigenständiges Leben bieten. Der Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung, Früh- oder Zwangsverheiratung liegt uns dabei besonders am Herzen.