„Schulbank statt Genitalverstümmelung – Zukunft für Mädchen in Kenia“
Gemeinsam mit der Umoja UASO Women Group in Samburu County haben wir im Jahr 2017 unser P+7 Patenprogramm begonnen, das insbesondere Mädchen aus armen Familien den Schulbesuch ermöglicht und sie mit Schulmahlzeiten versorgt. Im Gegenzug verpflichten sich die Eltern, auf Frühverheiratung und Genitalverstümmelung zu verzichten. Aus den Jahrgängen 2018 bis 2026 stehen derzeit 158 Kinder unter dem Schutz dieses besonderen Projektes.
Dabei handelt es sich weit überwiegend um Mädchen. Wenn pro Jahrgang mehr als 20 Patenschaften vermittelt werden konnten, haben wir auch Jungen aufgenommen. Auch sie sind von Früh- und Zwangsverheiratung betroffen und ohne ihre Mithilfe werden sich Gleichberechtigung und ein Verzicht auf die Genitalverstümmelung nicht etablieren.
Mit dem Abschluss der Schule in Umoja nach 9 Schuljahren endet das P+7 Programm. Es besteht die Möglichkeit, auf eine weiterführende Schule zu wechseln. Dabei kommen Berufsschulen ebenso in Betracht wie Oberstufen, die auf eine höhere Ausbildung oder ein Studium vorbereiten. Alle diese Schulen werden in Internatsform betrieben und sind entsprechend kostenaufwendig. Die Eltern der Kinder können sich daher den Schulbesuch nicht leisten.
Ohne weitere Unterstützung besteht die Gefahr, dass die Familien zu der Genitalverstümmelung und Verheiratung der nun 14-15-jährigen Mädchen keine Alternativen sehen – die Armut ist weiterhin groß in Samburu County. Wir haben daher in 2026 mit einem Stipendienprogramm für die Klassen 10-12 begonnen. Dieses eröffnet den Jugendlichen die Chance, ihre Schulausbildung zu vollenden. Sie erhalten dadurch nicht nur weiteren Schutz, sondern Bildung und die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben, in dem sie ihren Lebensunterhalt selbst verdienen können.
Die Schülerinnen berichten voller Stolz von ihren Erfahrungen und ihre Eltern, die oftmals selbst Analphabeten sind, sind sehr dankbar für die Unterstützung durch Patinnen und Paten.
In diesem Jahr schließen 22 P+7-Kinder aus dem Einschulungsjahrgang 2018 die Schule in Umoja ab, davon 21 Mädchen und 1 Junge. Wir möchten auch ihnen die Möglichkeit geben, das 10.-12. Schuljahr zu absolvieren, weil es sonst in Kenia nicht möglich ist, eine gute Arbeitsstelle zu finden.
Die Kosten für Unterkunft, Transfer, persönliche Ausstattung (Matratze und Bettzeug, Hygienebedarf) Schulausstattung (Schulkleidung, Schulbücher und Lernmaterial) und Schulgebühren können von den Mädchen und ihren Familien nicht aufgebracht werden – benötigt werden für die persönliche Erstausstattung etwa € 725 pro Kind, sowie für jedes Schuljahr ein Budget von etwa € 600.
Gemeinsam möchten wir diese Kosten aufbringen. Wer uns unterstützen möchte, kann dies mit der nachfolgenden Vereinbarung tun. Möglich sind Spenden für die Erstausstattung und/oder den Unterhalt im Internat.
Stipendien Projektbeschreibung 2026
Vereinbarung Stipendium 2027
Daneben sind uns Spenden in jeglicher Höhe unter dem Stichwort „Stipendienprogramm“ willkommen.
Jede Spende schenkt den Kindern in Samburu mehr als nur einen Schulbesuch – sie öffnet ihnen das Tor zu einer gesunden und selbstbestimmten Zukunft:
– sie schützt Mädchen vor Frühverheiratung, Genitalverstümmelung und Missbrauch.
– sie schenkt ihnen Wissen, Selbstbewusstsein und den Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben.
Bitte helfen Sie uns, die Lebensbedingungen der Mädchen in Samburu weiter zu verbessern. Jede Spende zählt!

Da wir Anfang Dezember die Kosten für die Erstausstattung nach Umoja überweisen, wären wir für eine Anmeldung bis zum 25.11.2026 dankbar.



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