Freundeskreis Umoja - Friends of Umoja e.V.

Schmuck

Die Herstellung von Schmuck ist eine Einnahmequelle der Dorfgemeinschaft. ...

Schmuck

Am Fluss

Früher waren die Frauen auf Wasser aus dem Fluss angewiesen. Seit 2017 gibt es ein Wasserreservoir und einen Tiefenbrunnen. ...

Am Fluss

Die Schule

Die Schule befindet sich im Aufbau und wird nach und nach ausgebaut, um alle Klassen unterzubringen. ...

Die Schule
16 Apr 2017
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Frohe Ostern!

Frohe Ostern!

Mit der Dorfgemeinschaft und allen Kindern der Schule in Umoja freuen wir uns über das beste Osterei aller Zeiten!

2017 Ostern

Wasser aus dem Bohrloch-9161
Foto Willi Dolder, Brunnenbau in Umoja April 2017

Wir danken Ihnen/Euch für Ihr/Euer Interesse und für die tolle Unterstützung, ohne die unsere segensreiche Arbeit für das Frauendorf Umoja nicht möglich wäre.

Danke und ein frohes Osterfest!

Der Vorstand des „ Freundeskreis Umoja-Friends of Umoja e.V.“

15 Apr 2017
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Der Freundeskreis und die UN-Ziele

Die Ziele des Freundeskreises Umoja stimmen mit den Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) überein. Wer sich über die UN-Ziele informieren möchte, kann dies hier tun:

UN-Ziele (SDGs) für nachhaltige Entwicklung

Unsere Ziele sind im Hinblick auf die UN-Ziele hier zusammengefasst:

Freundeskreis Umoja 2017 – SDGs

03 Apr 2017
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Wasser!

Der Brunnenbau geht erfolgreich weiter:

29. März 2017
Die Bohrarbeiten verlangsamen sich, weil man durch Felsschichten bohren muss. Das Video zeigt die Bohrarbeiten bei 55 m. Dort ist man auf das erste „Rock Water“ gestoßen, nachdem man eine Felsschicht durchbohrt hat.
Das Video dazu ist HIER

Definition von Rock Water = Wasser, das aus einer Quelle unter Felsen austritt, die typischerweise als natürlich klar, kühl und rein angesehen wird.)
Nun geht es weiter und tiefer zu der angestrebten ergiebigen Wasserader in 140 m Tiefe.

30. März 2017
Es geht nur langsam voran. Gestern Nacht wurde bis 03:00 Uhr gebohrt, weil tagsüber die Maschinen heiß laufen und es auch für die Arbeiter angenehmer ist, nachts zu arbeiten.
Nur noch reiner Felsuntergrund. Das ist das unterirdische verlaufende Gebirgsmassiv des etwa 100 km entfernten Mount Kenia.
Derzeit – ca. 17:00 Uhr in Umoja – ist man bei etwa 95 m Tiefe angekommen.

31. März 2017
Die größeren Jungens des Dorfes beobachten neugierig die Bohrarbeiten und …
bekommen eine Dusche. Das ist HIER zu sehen.
Alles läuft nach Plan, nur etwas langsamer als ursprünglich gedacht. Die Anspannung steigt und wir fiebern hier mit.
Der Bau eines Tiefenbrunnens ist für alle von uns spektakulär und nicht mit einer normalen Bautätigkeit, z.B. Errichtung eines Gebäudes vergleichbar.
Wir drücken weiter die Daumen.

2. April 2017 um 00:05 Uhr Ortszeit Umoja
Mission completed!

In 136 m Tiefe wird die vorgesehene Grundwasserader erreicht.
Nur zum Vergleich, der Kölner Dom hat eine Höhe von 157 m.

Wir sind erleichtert und total begeistert.
Nun ist das Herzstück der Brunnenanlage fertig und die abschließenden Arbeiten folgen, d.h. Verlegung der Ummantelungsrohre, Spülung des Saugrohres, Pumptests und ganz wichtig, die Untersuchung der Wasserproben durch ein staatliches Labor und die Freigabe als Trinkwasser.
Dann folgt die Installation der solarbetriebenen Pumpe und des unterirdischen Wassertanks, vermutlich beginnen diese Arbeiten Ende der Woche.

Tom Lolosoli berichtet, dass für Umoja ein neues Zeitalter anbricht und man überglücklich ist.

Den großzügigen Spender, die Firma Cho-Time GmbH aus Mönchengladbach, die den Bau der gesamten Brunnenanlage ermöglicht hat, haben wir zwischenzeitlich auch über die laufenden Arbeiten informiert und Herr Cho schrieb uns dazu folgendes:
„Wir können ( hier im reichen Europa aufgewachsen ) nicht ermessen, wie wichtig Wasser für sie ist. Wir freuen uns für Mama Mutig und die Dorfgemeinde.“

Dem können wir uns nur anschließen und uns nochmals für diese sehr wertvolle Unterstützung bedanken.

Gerade angesichts der immer dramatischeren Auswirkungen des Klimawandels in Sub-Sahara Afrika und der immer länger andauernden Dürreperioden ist die jetzt gesicherte Wasserversorgung durch den Brunnen und das im Januar gebaute große Regenwasser-Reservoir von unermesslichem Nutzen und ein wahrer Segen für Umoja.

28 Mrz 2017
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Der Tiefenbrunnen wird gebaut!

Der Tiefenbrunnen wird gebaut!

Weite Teile Kenias sind derzeit von einer extremen Dürre betroffen. Auch im Samburu-Distrikt und im Frauendorf Umoja sind die Folgen spürbar.
Durch die riesige Einzelspende der Firma Cho-Time GmbH aus Mönchengladbach konnten wir Mitte Februar 2017 Gelder für den Bau einer Brunnenanlage zur Verfügung stellen. Hierfür sagen wir herzlichen Dank!
Die Anlage umfasst den Brunnenbau – Tiefenbohrung ca. 100 m – , Pumpenanlage mit Solar-System, Diesel-Generator als Reservesystem und einen unterirdischen Wassertank mit 50.000 Liter Füllmenge.
Mit dieser Brunnenanlage wird die Versorgung mit sauberem Trinkwasser auf Dauer sichergestellt. Dieses Wasser wird ausschließlich zum Trinken, Kochen und Spülen des Koch- und Essgeschirrs genutzt. Durch das saubere Trinkwasser werden Krankheiten vermieden und die persönliche Leistungsfähigkeit der Menschen erhöht.

Am 16. Februar 2017 wurden schon erste Maßnahmen eingeleitet und eine geologische Untersuchung auf dem Gelände des Frauendorfes durchgeführt. Weitere Untersuchungen kamen zu dem Ergebnis, dass eine Bohrung von 140 Metern Tiefe erforderlich ist.

Am 23.03.2017 traf der erste LKW mit Bohr-Equipment in Umoja ein und wurde von Rebecca Lolosoli freudig begrüßt.
20170323 Ankunft des Bohrequipments

Am 26.03.2017 wurde das Bohrgerüst errichtet, am 27.03.2017 begannen die Arbeiten. Heute, am 28.03.2017 hofft man bis zum Abend eine Tiefe von 100 Metern zu erreichen und die Bohrung morgen abzuschließen. Beim Klick auf „Weiterlesen“ sehen Sie weitere Fotos von den Arbeiten.

04 Mrz 2017
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Lichtblicke für Umoja – Die Regenwasser-Auffanganlage

Lichtblicke für Umoja - Die Regenwasser-Auffanganlage

Der Freundeskreis Umoja – Friends of Umoja e.V. hat es sich schon bei seiner Gründung zur Aufgabe gemacht, eine sichere Wasserversorgung für Umoja zu gewährleisten. Dies könnten wir ohne die Hilfe von Sponsoren nicht leisten.

Durch eine großartige Spende des Wolfsburger Vereins „Wasser für Kenia“ mit Unterstützung von Soroptimist International, Club Wolfsburg konnten wir Ende 2016 Gelder für den Bau einer Regenwasser-Auffang-Anlage mit einem 250.000 Liter Wasserspeicher zur Verfügung
stellen.
Die Bauarbeiten für den Wasserspeicher begannen Anfang Januar 2017 und sind inzwischen abgeschlossen. Beim Klick auf „Weiterlesen“ sehen Sie die Bauabschnitte vom Fundament bis zum fertigen Speicher:

06 Feb 2017
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Pilot-Projekt Wannenbeete

Pilot-Projekt Wannenbeete

Für April 2017 planen wir ein Pilot-Projekt in und für Umoja:
Wannenbeete mit Wasser-Kreislauf für Gemüseanbau in der Halbwüste.

Ausgangssituation
In Sub-Sahara-Afrika sind etwa 100 Mio. Menschen von Hunger oder drohendem Hunger betroffen. Nach Prognosen von Klimaforschern
wird die Niederschlagsmenge vermutlich etwas mehr, jedoch die Dürreperioden immer länger und die Regenfälle heftiger. Phänomene,
unter denen die Bevölkerung dort immer mehr leidet. Die länger werdenden Dürreperioden können nur noch mit künstlicher Bewässerung
überbrückt werden und häufig wird die Ernte von Überschwemmungen aufgrund von Starkregen vernichtet.

Pilot-Projekt in Umoja
Das Frauendorf liegt in der Halbwüste des Samburu-Distrikts im Norden Kenias. Im April wird der Ideengeber, Herr S. Häglsperger aus Bayern, gemeinsam mit seinem Sohn und seinem Bruder auf eigene Kosten nach
Umoja reisen. Dort werden sie dann Workshops für die Frauen des Dorfes sowie die Bevölkerung aus dem Landkreis und Vertreter der
Kommunalverwaltungen halten. Zunächst wird das theoretische Wissen vermittelt und dann, gemeinsam und unter Mithilfe der Beteiligten,
einige Wannenbeete angelegt.

Damit sollen die Menschen in die Lage versetzt werden, in ihren Dörfern selbst solche Wannenbeete anzulegen. Es wäre ein entscheidender Schritt zur Sicherstellung und Verbesserung
der Ernährung in abgelegenen Regionen, die keinen direkten oder nur sehr eingeschränkten Zugang zu Wasser haben.

Das Frauendorf übernimmt mit diesem Pilot-Projekt eine Vorreiter-Rolle und hat auch damit wieder eine Vorbildfunktion für die gesamte
Region. Das Pilot-Projekt entspricht darüber hinaus den Zielen für nachhaltige Entwicklung der UN (SDG – Sustainable Development Goals).

Beschreibung des Wannenbeetes
Regen oder Tränkwasser dringt durch die Erdschicht in eine darunterliegende Kiesschicht und läuft durch einen Abflussrohr in eine Zisterne oder Auffangbehälter. Auch beliebig langer Starkregen führt zu keiner Überschwemmung oder Staunässe, weil das Wasser abfließen kann.
Zur Bewässerung des Beetes durch Gießen wird das flexible Abflussrohr hochgedreht und Wasser aus der Zisterne hineingegossen. Das Wasser steigt in die Kiesschicht hoch und durchtränkt von unten die Pflanzschicht.
Nachdem die Pflanzerde durchtränkt ist, erkennbar wenn feuchte Flecken in der ansonsten trockenen Bodenoberfläche erscheinen, wird der Ablauf wieder nach unten gedreht und das überschüssige Wasser fließt in die Zisterne zurück.
Zeichnung

Für so ein Gemüsebeet braucht man Folie für die Wanne, ein Ablaufrohr, Holzbalken und -latten sowie eine Zisterne oder einen Auffangbehälter, z.B. in Form eines Wassersacks und am Anfang auch Pflanzerde.

Wesentlich für dieses Konzept ist jedoch was man nicht braucht:

    Auf Dauer gesehen braucht man nicht unbedingt Pflanzerde (im Gegensatz zu allen anderen Bewässerungssystemen) sondern kann beginnen, selbst sogenannte Terra Preta – Erde herzustellen. Das geschieht in Wüstenregionen z.B. mit kostenfrei verfügbarem Sand, Dung und Reisig sowie Grünabfällen aus dem Gemüseanbau.

    Keinen unmittelbaren Zugang zu Wasser; das Beet holt sich zumindest einen großen Teil des Wassers selbst.

    Keine teure Technik wie Pumpen, Motoren oder Aggregate.

    Keine Energie wie Strom oder Diesel.

    Keine komplizierten und teuren behördlichen Genehmigungen.

    Keine teuren Geräte, sondern nur einfaches Handwerkzeug.

Kieselsteine und Sand für den Unterbau der Pflanzerde gibt es überall in der Halbwüste. Kompost und Pflanzerde kann man dort auch aus Sand, Dung und Reisig selbst herstellen. Auch das wird in den Workshops angesprochen und angeregt.

Tränkwasser für Wannenbeete
Oft gibt es außerhalb der Dürreperioden genügend Wasser, das meiste ist jedoch für Mensch und Tier völlig ungenießbar, weil es sehr stark verunreinigt ist – oder zusätzlich noch salzhaltig.
Das Wannenbeet stellt keinerlei Ansprüche an das Wasser. Kochwasser, Waschwasser, jedes Brauchwasser, Wasser aus jeder Pfütze und jedem sandigen Bach kann verwendet werden. Auch fauliges oder modriges Wasser, Wasser das Tiere nicht mehr trinken, weil es mit Kot oder Jauche verunreinigt ist, ist für diese Form der Bewässerung geeignet.

Einzige Ausnahme: salzhaltiges Wasser, das durch die Trockenzeiten entsteht. In den Trockengebieten der Erde ist die Versalzung von Böden und Flüssen keine Seltenheit. Die Versalzung von Böden kann jedoch verhindert werden, wenn Bewässerungssysteme für Ackerbau und privaten Gartenbau durch zweckmäßige Vorrichtungen zur Entwässerung
ergänzt werden.

Anbaufläche für Gemüse
Berechnet man etwa 1,5 m² pro Kopf, so würde ein 2 x 3 m = 6 m² großes Wannenbeet für eine vierköpfige Familie ausreichen und zwei solcher Beete könnten 8 Personen mit frischem, vitaminreichem Gemüse versorgen.

Materialkosten
Die geschätzten Materialkosten für ein 6 m²-Wannenbeet liegen bei etwa 50 bis 60 Euro. Umgerechnet sind das einmalige Investitionskosten von etwa 15 Euro pro Kopf.

Helfen
Wir möchten das Pilot-Projekt mit der Bereitstellung von Mitteln für die reinen Materialkosten tatkräftig unterstützen und somit Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Die vielfach völlig mittellosen Familien in der Umoja-Region sind nicht in der Lage, einen solchen Betrag aus eigener Kraft aufzubringen. Es stehen 60 kleine Dörfer unter dem Schutzschirm
von Umoja und es wäre schön, wenn wir pro Dorf die Anlage eines Beetes als Starthilfe ermöglichen könnten.

Der Familie Häglsperger sei an dieser Stelle schon einmal für ihr Engagement von Herzen gedankt.

03 Feb 2017
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Spenden und Projektförderung

Wir freuen uns sehr, wenn Sie unsere Arbeit finanziell unterstützen.

Einmalige Spenden und Beträge zur Förderung von Projekten (z.B. für die Schule) können Sie wie folgt überweisen.

Spenden

Sie können auch gern den beigefügten Überweisungsträger benutzen, in den unsere Daten bereits eingetragen sind:
FKU-Überwesungsträger Spendenkonto

Ihre Spende an unseren gemeinnützigen Verein können Sie steuerlich geltend machen. Bis zu einem Betrag von 200 Euro erkennt das Finanzamt die Kopie des Überweisungsträgers oder Ihren Kontoauszug zusammen mit dem unten stehenden Spendennachweis an:

Vereinfachter Spendennachweis

Für Spenden, die im Laufe eines Jahres 200 Euro überschreiten, senden wir Ihnen die Zuwendungsbestätigung für Ihre Steuererklärung unaufgefordert im 1. Quartal des Folgejahres zu. Bitte geben Sie hierfür auf dem Überweisungsträger auch Ihre vollständige Adresse an, damit wir Ihnen die Bestätigung ausstellen können.

Barspenden sind auch weiterhin willkommen. Allerdings können wir aufgrund der anfallenden hohen Kosten für personalisierte Bareinzahlunen künftig dafür keine Spendenbescheinigungen mehr ausstellen.

Wir bedanken uns herzlich für Ihre Unterstützung!