Freundeskreis Umoja - Friends of Umoja e.V.

Schmuck

Die Herstellung von Schmuck ist eine Einnahmequelle der Dorfgemeinschaft. ...

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Am Fluss

Früher waren die Frauen auf Wasser aus dem Fluss angewiesen. Seit 2017 gibt es ein Wasserreservoir und einen Tiefenbrunnen. ...

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Die Schule

Die Schule befindet sich im Aufbau und wird nach und nach ausgebaut, um alle Klassen unterzubringen. ...

Die Schule
20 Sep 2017
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Inspirierende Begegnung mit Mama Mutig

Inspirierende Begegnung mit Mama Mutig

© Text und Fotos: Maren Heß

Unter dem Titel „Umoja-Frauenpower! Erfolgreiche Zusammenarbeit am Beispiel des Frauendorfes Umoja in Kenia“ fand in der VHS-Die Brücke in Düsseldorf dieser Vortragsabend statt. VeranstalterInnen waren: VHS und kom!ma in Kooperation mit „Freundeskreis Umoja-Friends of Umoja e.V.“ und freundlicher Unterstützung durch „Tatort-Straßen der Welt e.V.“ Gefördert durch: Gleichstellungsbüro der Stadt Düsseldorf.

Nachdem ich Rebecca bereits 2014 bei einer Lesung in Düsseldorf hörte, stand fest auch diese Gelegenheit zu ergreifen, um dieser faszinierenden Frau erneut zu begegnen. Obwohl ich Rebecca nun bereits zum zweiten Mal hörte, habe ich mich keine Sekunde bei dieser spannenden und abwechslungsreichen Veranstaltung gelangweilt. Die VeranstalterInnen luden dieses Jahr das Duo Viki und Paply ein, das mit seinen Rhythmen einen Hauch Afrika-Feeling in den Raum der VHS Düsseldorf zauberte.

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Als Einstieg in die vielen schwierigen Themen rund um die Traditionen der Samburu, das Schicksal von Rebecca und den Frauen aus Umoja wurde ein Film der Journalistin und ARD-Korrespondentin Birgit Virnich vorgeführt. Die Dokumentation zeigt das Leben in Umoja in eindrücklichen Bildern, lässt Rebecca und die Frauen aus Umoja in Interview-Beiträgen immer wieder über ihr individuelles Schicksal und die Hintergründe zur Gründung von Umoja berichten. Der Film hinterlässt uns alle im Publikum sprachlos, entrüstet, aber auch irgendwie in kämpferischer Stimmung, motiviert mehr über Rebecca zu erfahren, sie zu unterstützen.

Über die aktuelle Situation in Umoja und den Fortschritt der mittlerweile schon recht vielen Projekte berichtet anschließend Ise Stockums, Vorsitzende des Freundeskreis Umoja. Ich bin begeistert, wie effizient dieser junge und kleine Verein arbeitet, gezielt in Bildungs- und nachhaltigkeitsfördernde Projekte investiert. Auch darüber, wie transparent die Verwendung von Spendengeldern dokumentiert wird. Und ja, ich bin auch begeistert von Ise Stockums Begeisterung, mit der sie von Umoja erzählt und wie viel Kraft sie in dieses Projekt hineinsteckt. Ich bin mir weiterhin sicher, dass meine Spenden hier gut investiert sind und beschließe, mich zukünftig mehr als nur mit kleinen Spenden einzubringen!

Der Höhepunkt der Veranstaltung ist natürlich die direkte Diskussion mit Rebecca. Nach anfänglich eher vorsichtigen Fragen werden die Anwesenden in der fast familiären Atmosphäre bald mutiger. Rebecca beantwortet alle Fragen mit einer unglaublichen Ruhe. Obwohl sie über Schreckliches aus der eigenen Vergangenheit berichtet, spricht sie ruhig, objektiv, ohne Hass. Man sieht ihr an, dass sie viel durchlebt hat. Trotzdem sieht und merkt man ihr ihren ungebrochenen Willen und die Kraft, mit der sie für die Rechte von Frauen und Kindern in ihrer Kultur kämpft, an. Gleichzeitig strahlt sie eine unglaubliche Ruhe und, auch wenn es seltsam klingt, etwas Majestätisches aus. Es fällt nicht schwer, sich vorzustellen, dass sie Umoja fair und weise lenkt.

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Ich freue mich, den Freundeskreis Umoja zukünftig zu unterstützen. Und hier ist er, mein erster kleiner Beitrag, dem hoffentlich größere Taten folgen.

19 Sep 2017
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Liebe Freunde des Freundeskreises

Während ihrer Vortragsreise wird Rebecca Lolosoli vom Freundeskreis betreut, so dass uns daneben leider nicht die Zeit bleibt, umgehend auf Anfragen zu antworten.
Wir werden uns aber um alle Anliegen nach dem 08. Oktober zügig kümmern.

Viele Grüße
Ise Stockums

18 Sep 2017
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Das Frauendorf Umoja als Vorbild im Samburu-Distrikt

Das Frauendorf Umoja als Vorbild im Samburu-Distrikt

Unter dem Titel „Das Frauendorf Umoja – Primärbildung für Samburu-Kinder in Kenia“ fand im Forum Volkshochschule im Museum am Neumarkt in Köln die Vortragsveranstaltung statt. VeranstalterInnen waren „Freundeskreis Umoja-Friends of Umoja e.V.“ in Kooperation mit „Tat-ort-Straßen der Welt e.V.“ und „VHS-Forum Köln“ sowie mit Unterstützung durch „Köln und die Welt e.V.“ und Kinderhilfswerk „Plan International–Aktionsgruppe Köln“. Mit finanzieller Unterstützung durch Eine-Welt Stadt Köln.

Etwa 80 Besucher wurden von Ulrike Thönniges, Vorstandsmitglied des Verein „Tatort – Straßen der Welt e.V.“ begrüßt. Frau Thönniges berichtete eindrücklich von ihrem Besuch im 1. Frauendorf Afrikas. Der Mut der Frauen und ihr Kampf hätten sie tief beeindruckt.

Dann konnten die Besucher Rebecca Lolosoli selbst hören. Bettina Fruchtmann von „Köln und die Welt e.V.“ moderierte sehr einfühlsam und kenntnisreich diese Veranstaltung.

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v.l.n.r. Rebecca Lolosoli, Ulrike Thönniges, Bettina Fruchtmann

Zuerst bedankte sich Rebecca bei allen Kölner UnterstützerInnen für die jahrelange Hilfe. Nun sei sie schon das vierte Mal in Köln und bei Bildung und der Wasserversorgung seien inzwischen bahnbrechende Erfolge zu verzeichnen.

Die private Grundschule in Umoja wäre als eine der besten im gesamten Samburu-Distrikt prämiert worden. Dies vor allem, weil viele der Kinder nicht nur sporadisch die Schule besuchen, sondern durch Patenschaften ein regelmäßiger Schulbesuch über 8 Jahre ermöglicht würde.
Sie selbst und auch die Frauen des Dorfes würden regelmäßig den Schulbesuch von Schülern und die Anwesenheit der Lehrer prüfen.
Ein besonderer Erfolg sei das vom Freundeskreis Umoja entwickelte Programm P+7, das die Chancen auf Bildung mit dem Verzicht auf Genitalverstümmelung verknüpft. Die Eltern der Mädchen müssten unterschreiben, dass ihre Töchter nicht beschnitten werden. Dafür könne das Mädchen dann in die Schule aufgenommen werden. Die Kosten hierfür würden von Patinnen und Paten mit jährlich 180 Euro übernommen. Dieses neue Projekt wurde erstmalig im Januar 2017 von der Frauengruppe an der Schule in Umoja eingeführt. Es konnten 19 Mädchen aus mittellosen Familien eingeschult werden.

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17 Sep 2017
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Mama Mutig beim Fest der Kulturen in Mönchengladbach

Mama Mutig beim Fest der Kulturen in Mönchengladbach

Zum dritten Mal besuchte Rebecca Lolosoli das Fest der Kulturen als Gast am Informationsstand der Plan-Aktionsgruppe Mönchengladbach des Kinderhilfswerk Plan International. Von den Mitgliedern wurde Rebecca freudig begrüßt und für sie war es ein Wiedersehen mit alten Freunden und Vertrauten, denn über die Jahre ist eine herzliche Verbundenheit entstanden.
Schon seit 2013 unterstützt die Plan-Aktionsgruppe Mönchengladbach tatkräftig das Frauendorf in Kenia und ist seit 2015 auch Kooperationspartner für den Freundeskreis Umoja.

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Bedanken möchten wir uns, auch im Namen von Rebecca, beim Integrationsrat der Stadt Mönchengladbach für die hilfreiche Unterstützung.

So wurde Rebecca auch beim diesjährigen Besuch ermöglicht, auf der Bühne ihr Anliegen mitzuteilen, über die aktuelle Situation im Dorf zu berichten und den Mönchengladbacher BürgerInnen für ihr Interesse am Frauendorf Umoja und die Spendenbereitschaft zu danken.

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Text: Ise Stockums, Fotos: Waltraud Sarna

16 Sep 2017
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Trömmelchen meets African Drum

Trömmelchen meets African Drum

Am 16.09.2017 fand im Rahmen der Benefizveranstaltung „Trömmelchen meets African Drum“ im Bistro RichARTS am Grevenbroicher Bahnhof ein Trommelworkshop statt. Viki und Paply konnten die Teilnehmer und Zuschauer mit Gesang, guter Laune und einfacher Anleitung für afrikanische Rhythmen begeistern.

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Text: Andrea Heinrich, Fotos: Waltraud Sarna

15 Sep 2017
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Rebecca Lolosoli im Robert-Wetzlar-Berufskolleg

Rebecca Lolosoli im Robert-Wetzlar-Berufskolleg

© Text und Fotos: Heide Schütz, Frauennetzwerk für Frieden, Bonn

Unter dem Titel „Wie funktioniert nachhaltige Entwicklung? Das Beispiel Umoja.“ fand im Rahmen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit im Robert-Wetzlar-Berufskolleg ein Vortrag statt.
VeranstalterInnen waren das Frauennetzwerk für Frieden e.V. in Kooperation mit dem Robert-Wetzlar-Berufskolleg und dem Freundeskreis Umoja-Friends of Umoja e.V.; mit finanzieller Unterstützung durch die Bundesstadt Bonn.

Schülerinnen und Schülern Informationen aus erster Hand weiterzugeben und zu zeigen, wie lebensnotwendig die tatsächliche Erfüllung der nachhaltigen Entwicklungsziele in einem Kontinent wie Afrika sind, das war das Ziel der Kooperation mit der UNESCO-Schule Robert-Wetzlar-Berufskolleg in Bonn.

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Sechs Klassen und ihre Lehrer*innen waren gekommen, der große Raum war bis auf den letzten Platz mit den etwa 130 Schüler*innen gefüllt. Auch die Schulleiterin nahm an der Veranstaltung teil. Rebecca Lolosoli sprach auf Englisch, Ise Stockums gab jeweils eine deutsche Zusammenfassung, sodass niemand ausgeschlossen wurde.

Auch das mitgebrachte Bildmaterial und die Powerpoint Präsentation (auf Deutsch) gaben wichtige Impulse zum Verständnis, auch zur Unverzichtbarkeit der Sustainable Development Goals (der Nachhaltigen Entwicklungsziele), deren Umsetzung ja im Frauendorf Umoja längst angegangen wurde, ehe sie auf UN-Ebene formuliert und verabschiedet wurden.

Es gab viele kluge Fragen seitens der jugendlichen Zuhörer*innen. Auch vom Kollegium kamen viele Fragen und alle bemühten sich, die Fragen auf Englisch zu stellen. Die authentischen Antworten der Referentin, Rebecca Lolosoli, waren eine zusätzliche, große Bereicherung für alle.

Mehrere Schüler äußerten den Wunsch, das Frauendorf zu besuchen, ob das auch für junge Männer möglich sei. Rebecca Lolosoli antwortete lächelnd: „Ja, freundliche Männer sind willkommen.“

Ein lang anhaltender Applaus und Sonnenblumen zur Verabschiedung gaben ein deutliches Zeichen der Verbundenheit. Es war mit Sicherheit eine beeindruckende Begegnung für die Jugendlichen.

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Ob sich aus dieser Veranstaltung eine Kooperation entwickeln könnte, blieb als Option offen. Die Schule organisiert bereits verschiedene Partnerschaftsprojekte.

14 Sep 2017
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Kenya meets Germany – Rebecca Lolosoli zu Besuch in Bonn

Kenya meets Germany – Rebecca Lolosoli zu Besuch in Bonn

Unter dem Titel „Das Frauendorf Umoja in Kenia – Vorbild und Ansporn für die Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDGs)“ fand im Rahmen der Bonner Friedenstage im MIGRApolis Haus der Vielfalt ein Vortragsabend statt. VeranstalterInnen waren das Frauennetzwerk für Frieden e.V. in Kooperation mit dem Freundeskreis Umoja-Friends of Umoja e.V.; mit finanzieller Unterstützung durch die Bundesstadt Bonn.

Am Donnerstag, dem 14.09.2017, war Rebecca Lolosoli, Gründerin des ersten Frauendorfes in Kenia, zum zweiten Mal nach 2015 zu Gast bei uns in Bonn. Noch lange Zeit nach diesem Abend sind wir voll von den Eindrücken, die sie mit uns zu ihrem Leben im Frauendorf Umoja geteilt hat. Wie die Frauen aus dem Stamm der Samburu gegen die patriarchalen Traditionen und Strukturen, mit denen sie aufgewachsen sind, ankämpfen – das ist wirklich sehr beeindruckend.

Rebecca schilderte, wie wenig das Leben einer Frau in ihrer Region wert ist, wie selbstverständlich es bisher für viele Menschen war, dass Männer ihre Frauen vergewaltigen, schlagen und sogar töten, ohne dass sie dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Sie erzählte davon, wie es ihr und den anderen Frauen in jahrzehntelangem zähen Ringen gelungen ist, sich ihre Rechte als Frauen und Mädchen zu erkämpfen. Und davon, wie das Frauendorf Umoja so zu einer beispielhaften – und wirtschaftlich erfolgreichen! – Gemeinschaft werden konnte, von der nun die ganze Region profitiert. Denn die Frauen aus Umoja teilen das Wasser aus ihrem modernen Brunnen, das Know-How der Gartenkultur in Pflanz-Säcken, das Bewusstsein des Unrechts der Genitalverstümmelung bei Mädchen sowie die neu gebaute Schule bereitwillig und gerne mit den Menschen aus den umliegenden Dörfern.

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Heide Schütz, Vorsitzende Frauennetzwerk für Frieden e.V., mit Rebecca Lolosoli

Der Bonner Verein „action five e.V.“ unterstützt seit 2015 das Frauendorf Umoja tatkräftig mit Spenden. So auch im Frühjahr 2017 durch die Finanzierung des Stromanschlusses für das Dorf und die Schule.

Bei der Veranstaltung in Bonn konnte Ise Stockums, die Vorsitzende des Freundeskreis Umoja, Herrn Martin Pape von action five nun eine genaue Kostenabrechnung als Verwendungsnachweis für die Spendensumme überreichen. Damit gewährleistet der Freundeskreis Umoja eine hohe Transparenz und stellt sicher, dass jeder gespendete Cent auch im Frauendorf ankommt und zweckgebunden verwendet wird.

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Am nächsten Tag ging es für Rebecca weiter, sie traf mehr als 100 Bonner Schülerinnen und Schüler. Das Frauennetzwerk für Frieden dankt seiner Mitgliedsorganisation, dem Freundeskreis Umoja e.V., für die Vermittlung dieses Kontakts zu einer einzigartigen Fraueninitiative in Kenia. Und wir danken der Bundesstadt Bonn, die die Veranstaltungen finanziell gefördert hat.

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