Freundeskreis Umoja - Friends of Umoja e.V.

19 Sep 2017
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Liebe Freunde des Freundeskreises

Während ihrer Vortragsreise wird Rebecca Lolosoli vom Freundeskreis betreut, so dass uns daneben leider nicht die Zeit bleibt, umgehend auf Anfragen zu antworten.
Wir werden uns aber um alle Anliegen nach dem 08. Oktober zügig kümmern.

Viele Grüße
Ise Stockums

31 Jul 2017
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Rebecca Lolosoli kommt nach Deutschland

Rebecca Lolosoli ist die Gründerin des Frauendorfes Umoja in Kenia, dessen Bewohnerinnen ein Recht auf ein Leben ohne Gewalt für sich und ihre Kinder fordern. Ferner entwickeln sie neue Modelle, um Gesundheit und Selbstbestimmung von Frauen zu fördern.

Bei ihren regelmäßigen Vortragsreisen durch Deutschland berichtet Rebecca Lolosoli eindrucksvoll über das Spannungsfeld zwischen archaischen Traditionen einerseits sowie Entwicklung und Gleichberechtigung andererseits. Bei ihrem Besuch in Deutschland im Jahr 2015 hat Rebecca Lolosoli die Besucher ihrer Lesungen nachhaltig beeindruckt.

Nun berichtet sie über die Fortschritte, die seither in Umoja realisiert werden konnten, wie der Ausbau der Schule, die Sicherung der Wasserversorgung, der Kampf gegen Genitalverstümmelung und der Anbau von Gemüse.
Sie zeigt auf, wie wirkungsvoll Hilfe sein kann, wenn sie unmittelbar beim Volk ankommt, und wie die Erfolge des Dorfes eine ganze Region verändern.

Die Terminplanung für die Lesereise können Sie HIER herunterladen. Nähere Angaben erfahren Sie unter „Veranstaltungen“ in der rechten Seitenleiste.

27 Mai 2017
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Zu dumm zum Schafe hüten

oder: Wozu Bildung führen kann

Der Samburu Turoop Losenge galt als Kind für zu dumm um Schafe zu hüten. Heute ist er Professor für Gartenbau an der Universität von Nairobi.
Lesen Sie den beeindruckenden Beitrag der Frankfurter Rundschau vom 26. Mai 2017: Bericht lesen

Dieser Bericht ist ein Spiegelbild unserer eigenen Erfahrungen in der interkulturellen Zusammenarbeit mit dem Frauendorf Umoja in Kenia. Auf der einen Seite steht die Jahrhunderte alte Lebensweise der sehr traditionsbewussten Samburu-Bevölkerung und auf der anderen Seite die Notwendigkeit der Anpassung an die Erfordernisse des 21. Jahrhunderts.

Eine permanente Gradwanderung zwischen der Wertschätzung für die erhaltenswerten Traditionen und dem Überlebenskampf dieses indigenen Stammes in einer sich radikal verändernden und durch den Klimawandel bedrohten Lebenswirklichkeit.

Aber dann gibt es auch sehr viele positive und hoffnungsvolle Entwicklungen, die durch einige Führungspersönlichkeiten aus den Reihen der Samburu für einen langsamen aber stetigen kulturellen Wandel sorgen.

07 Mai 2017
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Morani gegen FGM

Junge Samburu-Krieger aus Kenia kämpfen gegen Genitalverstümmelung

Nach 25 Jahren unermüdlichem Kampf gegen Genitalverstümmelung durch Rebecca Lolosoli und die Umoja-Frauen scheint sich tatsächlich langsam aber sicher ein kultureller Wandel bei den Samburu zu vollziehen. Die im Frauendorf Umoja aufgewachsenen jungen Krieger kämpfen nun mit ihren Altersgenossen aus Archer’s Post und Umgebung gemeinsam mit den Frauen gegen diese archaische Tradition, die so tief in der Samburu-Kultur verwurzelt ist. Nun scheint endlich ein Umdenken zu erfolgen, das hoffentlich unumkehrbar ist.

Dazu möchten wir auf folgenden lesenswerten Bericht verweisen:
Bericht auf Globalcitizen

Beim Lesen kamen uns einige Gesichter auf den Fotos bekannt vor und deshalb haben wir bei Tom Lolosoli nachgefragt, ob das ein Bericht über die jungen Morani aus Umoja ist, was er wie folgt bestätigt hat:

“Yes Ise. I have seen 3 Umoja Women in the picture. Everyone in the picture is from our home area in Archer’s Post. Yes Rebecca is the Pioneer here and the cause has flourished making sense to many including the warriors.”

Obwohl sie in diesem Bericht nicht genannt wird, trägt Rebeccas Kampf gegen Genitalverstümmelung endlich Früchte! Es ist wieder ein Sieg für Rebecca Lolosoli, deren visionäres Denken und unbeirrbares Handeln trotz aller Widerstände nun endlich zum Erfolg führt. Wir sind stolz, diese charismatische Frau bei der Realsierung ihrer Lebensträume unterstützen zu können. Sie verdient höchsten Respekt und Anerkennung weil sie unermüdlich zum Wohle der Menschen in Kenia und speziell der Samburu arbeitet.

16 Nov 2016
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Frauendorf Umoja in Kenia bewirkt kulturellen Wandel bei den Samburu

Wir möchten auf einen sehenswerten Film hinweisen, der im Jahr 2015 in Umoja und einigen umliegenden Dörfern gedreht wurde. Der Film ist leider nur in englischer Sprache verfügbar.

Nachfolgend möchten wir Ihnen die Kernaussage gerne vermitteln.
Rebecca Lolosoli, die Gründerin des ersten Frauendorfes in Afrika, kämpft seit mehr als 25 Jahren für Menschenrechte und Frauenrechte und schuf mit dem Frauendorf Umoja einen Zufluchtsort für Mädchen und Frauen vor Gewalt und Unterdrückung.

Viele der Frauen, die im Laufe der Jahre in Umoja Schutz fanden und dort einige Jahre lebten, wurden von Rebecca Lolosoli dermaßen gestärkt und geschult, dass sie den Mut fanden, in ihre Heimatdörfer zurück zu gehen und dort kurzerhand die Rolle der Dorfchefin übernahmen.
Zurück in ihren Dörfern führten sie dort Regeln für das Zusammenleben ein und forderten Gleichberechtigung. Es sind zwar keine reinen Frauendörfer, aber die Männer müssen sich den
neuen Regeln anpassen oder gehen.
Ein erstaunlicher Wandel, den vor allem die jüngeren Männer sogar unterstützen. Ein älterer Mann erklärt vor laufender Kamera, dass er seine eigenen Kinder nicht mehr beschneiden lässt.Man sieht sogar Männer beim Wasser holen, eine vorher typische Frauenarbeit! Das ist bemerkenswert.

Obwohl noch viele Samburu-Männer die „Befreiung“ der Frauen beklagen und missbilligen, können sie
aber offensichtlich eine Umkehr dieses gesellschaftlichen Wandels nicht mehr erreichen. Dazu sind die Frauen einfach viel zu stark und erfolgreich.

Etwa 60 Dörfer im Samburu-Distrikt stehen mittlerweile unter der Schirmherrschaft von Umoja. Hier wird deutlich, welchen immensen Einfluss die „Keimzelle Umoja“ mit der charismatischen
Führungspersönlichkeit Rebecca Lolosoli auf die gesamte Region hat.
Mit Weitblick, Zielstrebigkeit und ungeheurem Mut hat sie trotz aller Rückschläge den kulturellen
und gesellschaftlichen Wandel unaufhaltsam eingeleitet.

Wir freuen uns sehr, Rebecca Lolosoli, die Umoja Uaso Women Group sowie indirekt auch die vielen angeschlossenen Dörfer mit unserer Arbeit nachhaltig unterstützen zu können.
Ise Stockum

03 Aug 2016
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Leserforum Braunschweig am 09. August

Am 9.8.16 sind wir um 19 Uhr beim Leserforum Afrika der Braunschweiger Zeitung zu Gast. Gerne können Interessierte nach Voranmeldung unter online-service@bzv.de dazukommen.

An der Podiumsdiskussion nimmt auch Birgit Virnich teil, die mit Rebecca Lolosoli das Buch „Mama Mutig“ verfasst hat, welches wir dort zum Verkauf anbieten.

Veranstaltungsort ist das Medienhaus,
Hintern Brüdern 23, 38100 Braunschweig.

04 Jun 2016
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Einladung zum Vortrag „Perspektiven für Afrika“

Einladung zum Vortrag "Perspektiven für Afrika"

Liebe Mitglieder,
Liebe Freundinnen und Freunde von „Mama Mutig“ und Umoja,
Liebe Interessierte,

hiermit möchten wir Sie/Euch recht herzlich einladen zu dem Vortrag „Perspektiven für Afrika“.
am Donnerstag, den 30.06.2016
um 19.00 Uhr
im Haus Portz.

Im beigefügten Anhang finden Sie alle Informationen über Ort und Zeitpunkt der Veranstaltung.

Bedanken möchten wir uns auf diesem Wege bei Ratsherrn Markus Schumacher und der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Grevenbroich für die Initiative zu dieser gemeinsamen Aktion und die tolle Unterstützung unserer Vereinsarbeit.

Besonders interessant ist sicher der Vortrag von Frau Gudrun Kopp, die aufgrund ihrer Tätigkeit viele wertvolle Informationen vermitteln kann, und auch der Vortrag unseres Vorstandsmitgliedes Barbara Becht über ihren Besuch bei Rebecca Lolosoli und den Frauen von Umoja im Mai 2016.

Sie erhalten die Informationen also aus erster Hand und wir würden uns sehr freuen, Sie/Euch am 30. Juni 2016 im Haus Portz begrüßen zu können.

Mit herzlichen Grüßen
Ise Stockums
Vorstandsvorsitzende
Freundeskreis Umoja-Friends of Umoja e. V.

20160629 Erftkurier