Freundeskreis Umoja - Friends of Umoja e.V.

Schmuck

Die Herstellung von Schmuck ist eine Einnahmequelle der Dorfgemeinschaft. ...

Schmuck

Am Fluss

Früher waren die Frauen auf Wasser aus dem Fluss angewiesen. Seit 2017 gibt es ein Wasserreservoir und einen Tiefenbrunnen. ...

Am Fluss

Die Schule

Die Schule befindet sich im Aufbau und wird nach und nach ausgebaut, um alle Klassen unterzubringen. ...

Die Schule
09 Feb 2019
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Eine Krankenschwester in Umoja

Eine Krankenschwester in Umoja

Ende November 2018 erreichte uns eine Anfrage von Sophie Nestle, dass sie gerne auf eigene Kosten und in Eigeninitiative für einige Monate nach Umoja reisen möchte. Wir stellten den Kontakt zu Rebecca und Tom Lolosoli her, damit Sophie auf direktem Wege alle Abstimmungen vornehmen konnte.

Am 30. Januar 2019 ist Sophie Nestle aus Bayern in Umoja eingetroffen und wurde herzlich von Rebecca und den Umoja-Frauen empfangen.

Sie plant dort für 3 bis 4 Monate ehrenamtlich zu arbeiten und die Umoja Uaso Women Group sowie die dorfeigene Schule zu unterstützen.

Die ersten Tage dienten Sophie der Eingewöhnung und sie berichtet, dass Ihre Fachkenntnisse als Krankenschwester noch nicht gebraucht werden. Das deuten wir als positves Zeichen, denn dann sind wohl alle Dorfbewohnerinnen und die Kinder gesund!

In den nächsten Tagen wird sie in der Schule mit unterrichten. Ansonsten hilft sie den Frauen bei der täglichen Arbeit wie z.B. der Herstellung von Schmuck oder der Reparatur der Hütten und unterstützt so die Frauengemeinschaft durch ihre Arbeitskraft.

Wir werden weiter über Sophie und ihr Engagement in Umoja berichten.

Diesen Bericht können Sie mit vielen weiteren Fotos HIER aufrufen.

03 Feb 2019
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Zweite Nationale End-FGM Konferenz Kenia

Am 4. und 5. Februar 2019 findet in Narok, Kenia in der Maasai Mara University die zweite nationale End-FGM Konferenz statt. Der Anti FGM Board Kenia veranstaltet in Kooperation mit Partnern diverser Organisationen die Konferenz mit dem Schwerpunkt:

Es ist meine Verantwortung, FGM (Genitalverstümmelung) zu beenden.

Insgesamt 300 Stellvertreter aus regionalen, staatlichen und nicht-staatlichen Institutionen werden sämtliche Themen diskutieren, die zur Beendigung von FGM in Kenia führen sollen. Unter anderem wird diskutiert:
1.Die Rolle von Entscheidungsträgern bei der Beendigung von FGM
2.Die Rolle der strafrechtlichen Verfolgung und des Gerichts bei der Beendigung von FGM in Kenia
3.Die Beteiligung von Jungen und Männern in der Kampagne gegen FGM
4.Partnerschaften und Netzwerke auf Ebene mit der Gesellschaft

Der internationale Tag gegen FGM am 6. Februar 2019 wird in Loita/Kenia gefeiert. Schwerpunkt wird die Ablegung einer Vereinbarung zur Beendigung von FGM durch die Stammesältesten der Maasai aus Kenia und Tansania sein. Der Anti FGM Board lädt alle Interessierten herzlich ein, dieses Event zu besuchen und zu unterstützen.

Kenia gehört zu den Ländern Afrikas, in denen die Rate der Genitalverstümmelungam schnellsten sinkt. Zinduka e.V. aus Lahntal und der Freundeskreis Umoja e.V. aus Grevenbroich unterstützen die Bena Academy und das Rescue Camp in Sentadem Stammesgebiet der Kuria und das Frauendorf Umoja nahe Archers Post im Stammesgebiet der Samburu. So besteht eine enge Kooperation in Kenia zum Erfahrungsaustausch und Nutzung von Synergien.
Delegationen aus Zinduka Kenya und Umoja nehmen an den Veranstaltungen teil.

Autorin:Antonia Sophia Waskowiak, Gründerin von Zinduka e.V. und Mitglied desOrganisationskomiteesdesAnti-FGM Board
Kenia.30.01.2019, Nairobi, Kenia

08 Dez 2018
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Weihnachtsgrüße aus Umoja

Die Kinder der Umoja Mühlbauer Academy und die gesamte Dorf- und Schulgemeinschaft bedanken sich bei allen Sponsoren, Unterstützern und Vereinsmitgliedern für die nachhaltige Hilfe aus Deutschland und wünschen ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das kommende Jahr.

Das Video wurde von Tom Lolosoli anlässlich der Jahresabschlussfeier aufgenommen.

Auch Rebecca und Tom Lolosoli bedanken sich für die vielfältige Unterstützung und wünschen ein Frohes Weihnachtsfest, verbunden mit dem Dank an alle, die die Entwicklung des Dorfes durch persönliche und finanzielle Hilfe möglich machen.

02 Dez 2018
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Oasis-Pilotprojekt – Baumaßnahmen 2018

Oasis-Pilotprojekt - Baumaßnahmen 2018

Das Oasis-Pilotprojekt ist ein Konzept, in Umoja Wannenbeete, eine Sanitäranlage, eine Kläranlage, einen Küchentrakt für die Schule und eine Gemeinschaftsküche für die Frauen zu verwirklichen. Unser Vereinsmitglied Simon Häglsperger ist der Initiator des Oasis-Projektes.

Wir hatten Sie über die Planung Ende 2017 informiert. Nun konnten weitere Baumaßnahmen umgesetzt werden.

a) Wannenbeete / Gemüseanbau
Im März 2018 reisten die Brüder Häglsperger aus Süddeutschland erneut auf eigene Kosten nach Umoja, um weitere Wannenbeete anzulegen. Diese Konstruktion besteht aus 4 Wannenbeeten, die kreuzförmig angelegt sind. In der Mitte befindet sich eine Zisterne von 6 x 6 m mit 1 Meter Tiefe. Die Beete wurden mit Pfosten und Maschendraht versehen und mit Passionsfrüchten an den Pfosten bepflanzt. Passionsfrüchte sind rankende Gewächse, die sehr schnell das gesamte Beet beschatten und zudem noch leckere Früchte bieten.
Es müssen noch weitere Wannenbeete gebaut werden, um den gesamten Bedarf an Obst und Gemüse für die Dorfgemeinschaft und die Schule decken zu können.

b) Sanitär- und Kläranlagen
Im August 2018 erfolgte ein weiterer Besuch der Brüder Häglsperger in Umoja und dieses Mal wurden ein Waschplatz, Dusch-Block und Toiletten sowie eine Kläranlage gebaut.

Sanitäranlage

Durch den Bau der Sanitäranlagen werden die hygienischen Bedingungen vor Ort signifikant verbessert, was sich positiv auf die Gesundheit auswirkt.

Ein weiteres Ziel ist die optimale Nutzung des kostbaren Brunnenwassers. Durch die ausgeklügelte Konstruktion der Anlage kommt jeder Liter Brunnenwasser den Menschen vielfältig zugute und landet letztendlich als Tränkwasser auf den Gemüsebeeten. Kein Tropfen wird vergeudet!

Klaerbeet

Wenn sich dieses Pilotprojekt bewährt, soll die Anlage erweitert werden. Wir halten Sie informiert!

Im Bericht über das OASIS-Pilotprojekt 2018 können Sie sehen, wie Ihre Spendengelder verwendet werden. Er beinhaltet ausführliche Beschreibungen und viele weitere Fotos.

25 Nov 2018
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„ELTERN FAMILY“ berichtet über Umoja

"ELTERN FAMILY" berichtet über Umoja

In der aktuellen Ausgabe 12/2018 der Zeitschrift „ELTERN FAMILY“ ist eine sehr lesenswerte Reportage über das Frauendorf Umoja zu finden.
Der Artikel wurde von Margot Weber verfasst und mit Fotos von Annette Etges illustriert.
Wir danken dem Verlag Gruner + Jahr für die Bereitstellung der Titelseite des Artikels und die Erlaubnis zur Veröffentlichung.

ELTERN FAMILY_122018_Das Dorf der Frauen

30 Okt 2018
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Jahresbericht 2017

Jahresbericht 2017

Anliegend erhalten Sie unseren Jahresbericht 2017, der auf Dauer unter der Rubrik „Über uns“ abzurufen ist.

Jahresbericht 2017

Das Jahr 2017 war überaus erfolgreich und in Umoja konnte eine Zeitenwende eingeleitet werden.

Sollten Sie Fragen zu den Projekten haben, stehen wir gerne zur Verfügung.

Bitte helfen und unterstützen Sie unsere Projektarbeit im Frauendorf Umoja.

Jeder gespendete Cent kommt an und wird zweckgebunden eingesetzt.

24 Aug 2018
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Ruby Cups – Ein Stück Freiheit für die Mädchen von Umoja

Ruby Cups – Ein Stück Freiheit für die Mädchen von Umoja

Weltweit haben viele Mädchen und Frauen keinen Zugang zu Hygieneprodukten wie Damenbinden und Tampons. Teilweise stehen diese schlichtweg nicht zur Verfügung oder sie sind zu teuer. Aufgrund dessen besuchen viele Mädchen während ihrer Periode nicht die Schule und fehlen in einer von vier Unterrichtswochen.

Dank einer Spende war es nun möglich, den Mädchen von Umoja Menstruationstassen zur Verfügung zu stellen. Mit der logistischen Unterstützung des dänischen Sozialunternehmens Ruby Life erhielten 28 Schülerinnen Ende Juli 2018 Ruby Cups und eine Schulung über deren Anwendung. Hieran nahmen auch Rebecca Lolosoli und weitere Frauen des Dorfes interesssiert teil

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Ruby Cups sind aus medizinischem Silikon hergestellt und rund 10 Jahre lang wiederverwendbar. Dank des sauberen Wassers aus dem Tiefenbrunnen in Umoja ist eine regelmäßige Reinigung und Sterilisation der Tassen problemlos möglich. Die Öko-Bilanz der Tassen ist im Vergleich zu Binden und Tampons wesentlich besser, da kein Abfall anfällt.

Wir beabsichtigen, auch den Frauen von Umoja Ruby Cups zur Verfügung zu stellen und werden über dieses Projekt weiter berichten.

Weitere Informationen über die Menstruationstassen:
Ruby Cups auf Wikipedia

Film über die Aktivitäten von Ruby Life in Kenia:
Ruby Life auf Youtube