Freundeskreis Umoja - Friends of Umoja e.V.

Schmuck

Die Herstellung von Schmuck ist eine Einnahmequelle der Dorfgemeinschaft. ...

Schmuck

Am Fluss

Früher waren die Frauen auf Wasser aus dem Fluss angewiesen. Seit 2017 gibt es ein Wasserreservoir und einen Tiefenbrunnen. ...

Am Fluss

Die Schule

Die Schule befindet sich im Aufbau und wird nach und nach ausgebaut, um alle Klassen unterzubringen. ...

Die Schule
21 Mai 2018
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Geo-Reportage: Das Dorf der Frauen

Im Jahr 2006 entstand eine ausführliche Reportage über Umoja, die bereits mehrfach im Fernsehen gesendet wurde, zuletzt auf arte. Der Film steht unter folgendem Link auf youtube zur Verfügung:

Hier Geo-Reportage ansehen

Seit dieser Berichterstattung hat sich in Umoja viel getan. Über die Entwicklung der vergangenen Jahre berichtet die nachfolgende Kurz-Dokumentation.

Bericht Entwicklung Umoja

09 Apr 2018
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April 2018: Besuch von Tom Lolosoli

April 2018: Besuch von Tom Lolosoli

Was im vergangenen Jahr nicht gelungen ist, konnte nun verwirklicht werden: Tom Lolosoli hat ein Visum für seinen Besuch erhalten und wird im April mit den Freunden und Sponsoren des Frauendorfes Umoja zusammentreffen.

Am Freitag, 20. April 2018 um 15:00 Uhr berichtet Tom Lolosoli in seiner Eigenschaft als Manager des Frauendorfes über seine friedensstiftenden Aktivitäten.

Genauere Informationen erhalten Sie in dieser Beschreibung: Information zum Vortrag Tom Lolosoli 20. April 2018

Alle an diesem Thema interessierten Menschen sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen.

VeranstalterInnen: Frauennetzwerk für Frieden e.V., Bonn in Kooperation mit dem Internationalen Frauenzentrum e.V., Bonn und Freundeskreis Umoja-Friends of Umoja e.V., Grevenbroich.
Weitere Informationen unter www.fk-umoja.org oder 02181-7046203

Tom Lolosoli

Poster-Tom April 2018 Bonn

07 Apr 2018
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April 2018: Auszeichnung der Klassenbesten

Nach jedem Term/Semester (1. Term Januar-April) erfolgt eine solche Auszeichnung und die Sieger erhalten ein kleines Geschenk als Anerkennung.

Das geschieht in allen Klassen und hier zeigen wir beispielhaft die Auszeichnung der 1. Klasse (=Schulanfänger des Jahrganges 2018).

Die Mädchen haben die Nase vorn; sie belegen Platz 1 und 2 und den 3. Platz teilen sich zwei Jungen.

05 Apr 2018
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09.04.2018 Fernsehbericht über Umoja

Hier ein TV-Hinweis:

Am 09. April um 09:35 Uhr zeigt arte die 360° Geo-Reportage „Kenia – das Dorf der Frauen“ (D/F, 2006).

Weitere Infos hier: Vorschau des Berichtes

03 Jan 2018
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Spendenbescheinigungen

Damit Sie Ihre Spenden steuerlich geltend machen können, übersenden wir im 1. Quartal 2018 die Spendenbescheinigungen für 2017, sofern Sie Ihre Anschrift auf dem Überweisungsträger vermerkt haben.

Für Einzelspenden bis 200 Euro gibt es den „Vereinfachten Spendennachweis“. Hier genügt es, dem Überweisungsbeleg die Vereinfachte Spendenbescheinigung des Vereins beizufügen, die Sie hier herunterladen können: Vereinfachter Spendennachweis

Barspenden sind auch weiterhin willkommen. Allerdings können wir aufgrund der anfallenden hohen Kosten für personenbezogene Bareinzahlungen künftig dafür leider keine Spendenbescheinigungen mehr ausstellen.

10 Nov 2017
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Oasenprojekt Umoja 2018

Oasenprojekt Umoja 2018

Im April 2017 wurde durch unser Vereinsmitglied Simon Häglsperger das Pilot-Projekt Wannenbeete gestartet und vor Ort in Umoja umgesetzt. Wir haben darüber in unseren Newslettern 1-2017 und 2-2017 ausführlich berichtet.
Das übergeordnete Ziel ist, alle Wasserverbraucher zu einem wassersparenden Konzept zusammen zu schließen, um dort, wo Wasserknappheit herrscht, das kostbare Gut Wasser optimal zu nutzen.

Bei dieser ersten Reise nach Umoja im April 2017 konnte Simon Häglsperger neue Erkenntnisse gewinnen, die zur Optimierung der Wannenbeete und zu weiteren Projekten führen. Alle Maßnahmen fassen wir unter dem Namen „Oasenprojekt Umoja 2018“ zusammen.

Dieses besteht aus folgenden Einzelsegmenten:

    1. Wannenbeete: Bau von Wannenbeeten in 10 umliegenden Dörfern incl. Saatgut/Setzlinge sowie Ausbau der Gartenanlage in Umoja.
    2. Sanitäranlage: Bau des Waschhauses (Duschen, Toiletten, Waschbecken) mit getrennten Bereichen und separaten Zugängen für Jungen und Mädchen auf dem Umoja-Schulgelände
    3. Kläranlage: Bau einer Zisterne mit Klärbeet und Kläranlage (Dreikammergrube) für das Waschhaus
    4. Küchentrakt: Bau eines Küchentraktes für die Schule mit angegliedertem Schlachthaus und Käserei sowie Vorratsraum für die Lagerung von Gemüse und Lebensmitteln.
    5. Gemeinschaftsküche: Bau einer kleinen Gemeinschaftsküche im Wohndorf für die Frauen.

Modell Anlage

Das Gesamtkonzept wurde mit Rebecca Lolosoli, der Vorsitzenden der Umoja Uaso Women Group, während ihres Deutschlandaufenthaltes im September/Oktober 2017 besprochen und abgestimmt. Das Projekt wird von der Frauengruppe vor Ort getragen, die auch die Projektleitung übernimmt.

Die Umsetzung des Projektes soll im Januar 2018 beginnen.

Das obige Bild zeigt ein Modell der Anlage. Eine ausführliche Projektbeschreibung können Sie hier herunterladen: Projektbeschreibung Oasenprojekt Umoja 2018

Wenn Ihnen das Konzept zusagt, würden wir uns über Ihre Unterstützung, z.B. durch Sponsoring einzelner Segmente sehr freuen. Die Nummer des Spendenkontos erfahren Sie hier:
Spendenkonto des Freundeskreises

Das Oasenprojekt wird in dem nachfolgenden Film von rund 15 Minuten Länge vorgestellt. Darin erklärt Simon Hägslperger unter anderem die Funktion der Wannenbeete, der Sanitäranlage und des Klärkreislaufs. Auch die weiteren Segmente des Projektes werden erläutert. Wenn Sie Interesse haben, sind Sie herzlich eingeladen, sich den Film anzusehen:

22 Sep 2017
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Wasser und Bildung für die Samburu in Kenia

Unter dem Motto „Das Frauendorf Umoja -Wasser und Bildung für die Samburu in Kenia“ fand in der Citykirche Mönchengladbach die Veranstaltung statt. VeranstalterInnen: Freundeskreis Umoja-Friends of Umoja e.V. in Kooperation mit der Plan Aktionsgruppe Mönchengladbach und Tatort-Straßen der Welt e.V. Mit freundlicher Unterstützung durch City Kirche Alter Markt Mönchengladbach.

Als wir 2013 die erste Veranstaltung in Mönchengladbach durchführten, lernten wir eine bemerkenswerte Frau mit Visionen kennen, die sie wie folgt formulierte:
Wir fordern folgende Rechte: Wir wollen unsere Ehemänner selbst aussuchen, wir wollen Land besitzen, wir wollen zur Schule gehen, wir wollen nicht mehr beschnitten werden, wir wollen unsere eigenen Entscheidungen treffen, wir fordern Respekt in der Politik und wir wollen Führungspersönlichkeiten sein.

Für diese Ziele kämpft die Menschenrechtsaktivistin und Gründerin des ersten Frauendorfes in Afrika seit 1990 in ihrer Heimat unermüdlich. Ihre größten Träume waren damals die Gründung einer Schule und ein Brunnen mit sauberem Trinkwasser.

Nach weiteren Besuchen in den Jahren 2014 und 2015 war Rebecca nun erneut hier, um über die Entwicklung des Frauendorfes zu berichten und sich zu bedanken. Der Freundeskreis Umoja unterstützt seit 2015 gezielt das Frauendorf und lud Rebecca zu dieser Vortragsreise ein.
Leider kam nur eine sehr überschaubare Besuchergruppe zu dieser Veranstaltung, da zeitgleich wegen einer Sportveranstaltung die Citykirche und der alte Markt großräumig abgesperrt wurden.
Darüber waren wir nicht informiert und so war es für interessierte Besucher fast unmöglich, den Veranstaltungsort zu erreichen. Einige Unentwegte fanden dann aber doch den Weg und es wurde eine sehr kleine aber intensive Veranstaltung. Leider können wir keine Fotos von der Veranstaltung zeigen, da unserer Vorstandskollegin auf dem nach Hause Weg die Kamera gestohlen wurde – sehr schade!

Der Vortragsabend wurde mit einem Grußwort der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Mönchengladbach, Frau Monika Hensen-Busch, eröffnet. Frau Hensen-Busch hob hervor, wie wichtig die Gleichstellung von Mann und Frau ist und die Einhaltung der Menschenrechte. Deshalb sei es wichtig, Menschen zu unterstützen, die selbstlos für diese Rechte kämpfen – so wie „Mama Mutig“.

Danach berichtete Rebecca über die Schule, die sich großer Beliebtheit erfreut. Die Schülerzahl sei auf etwa 200 angewachsen. Obwohl erst 2014 eröffnet, gehöre sie schon zu den besten Schulen im Samburu-Distrikt. Die Schule mit derzeit 4 Klassenräumen und 3 Behelfsräumen platze aus allen Nähten und müsse dringend weiter ausgebaut werden.

Rebeccas Bericht über die gesicherte Wasserversorgung durch einen Tiefenbrunnen mit sauberem Trinkwasser gehörte sicher zu den eindrucksvollsten Momenten dieses Abends. Sie sagte, dass ihr die Worte fehlen, um sich bei dem Sponsor des Brunnens, Herrn Cho, in adäquater Weise zu bedanken.
Durch den Brunnenbau sei Umoja in ein neues Zeitalter versetzt worden und alle Menschen der Region in Umoja, ob groß oder klein, wüssten sofort den Namen des Brunnenspenders, wenn sie danach gefragt würden.

Jetzt könne man auch sehr gut Obst und Gemüse anbauen, was zu einer besseren Ernährung der Frauen und Kinder beiträgt. Allerdings seien die Gemüsebeete auch bei den Tieren sehr beliebt. So kommen Erdmännchen nachts und knabbern die Wassermelonen an. Auch Elefanten werden angezogen, werden aber (noch) durch die starke Beleuchtung abgehalten.

Im Frühjahr 2017 konnte das Frauendorf und die Schule an das öffentliche Stromnetzt angeschlossen werden. Damit ist eine Verbesserung der Sicherheit erreicht worden, weil Diebe und auch die meisten Tiere dadurch abgehalten werden, in das Gelände einzudringen.

Befragt zu der politischen Lage erwiderte Rebecca, dass diese vor allem in den abgelegenen Gebieten des Landes nicht sehr stabil sei und damit ginge eine neue Gefahr einher: Landnahme durch kriminelle Banden oder auch durch Großkonzerne und ausländische Investoren. So komme es vor, dass die angestammten Einwohner mit unlauteren Mitteln – oft auch mit Brutalität – von ihrem Land vertrieben würden. Daher sei sie sehr beunruhigt und halte die möglichst schnelle Errichtung eines Zaunes oder besser noch einer hohen Mauer um das gesamte Gelände der Frauengruppe für enorm wichtig. Ein Katasteramt befinde sich zwar im Aufbau und man habe die entsprechenden Dokumente schon angefordert – es dauere aber.

Für Rebecca und die Frauen ist eine hohe Mauer der perfekte Schutz, weil damit öffentlich die Besitzrechte sichtbar werden und eine stabile, dicke Mauer eine unüberwindliche Barriere für Großwild ist. Ein Drahtzaun sei zwar hilfreich, könne aber leicht durchbrochen werden.
Von einigen Besuchern wurde Rebecca weitere Unterstützung zugesagt, was uns sehr hoffen lässt, im kommenden Jahr die Mittel dafür bereit stellen zu können.

Während der gesamten Veranstaltung wurden immer wieder Fragen zu den einzelnen Themen gestellt, die Rebecca ausführlich beantwortete. Abschließend bedankte sich Rebecca auch im Namen der Frauen und Kinder für die wertvolle Hilfe, die sie gerade auch von Spendern aus Mönchengladbach erhalten.

Text: Ise Stockums