{"id":1812,"date":"2021-02-15T11:45:52","date_gmt":"2021-02-15T10:45:52","guid":{"rendered":"http:\/\/fk-umoja.com\/?p=1812"},"modified":"2024-06-01T12:38:39","modified_gmt":"2024-06-01T10:38:39","slug":"kampf-gegen-genitalverstuemmelung-fgm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fk-umoja.com\/en\/kampf-gegen-genitalverstuemmelung-fgm\/","title":{"rendered":"Kampf gegen Genitalverst\u00fcmmelung (FGM)"},"content":{"rendered":"<p>Wir arbeiten zur Durchf\u00fchrung unserer Projekte sowohl hier in Deutschland als auch in Kenia mit bew\u00e4hrten Partnern zusammen. Hierzu geh\u00f6ren in Kenia unter anderem<br \/>\n<strong>Antonia Waskowiak mit Ihrem Verein Zinduka e.V. <\/strong> Zinduka ist Kiswahili und bedeutet Hoffnungsschimmer.  Ziel ist es, jungen Frauen und M\u00e4dchen in Kenia, die von weiblicher Genitalverst\u00fcmmelung (FGM), Kinderehen und Jugendschwangerschaften bedroht sind, einen Hoffnungsschimmer zu geben. Mehr unter:  https:\/\/www.zinduka-ev.com\/<br \/>\n<strong>Jeremia Kipainoi: <\/strong> Er\u00a0ist ein preisgekr\u00f6nter Multimedia-Journalist, der den End FGM-Podcast und die End FGM Live-Show produziert und moderiert. Mehr unter https:\/\/www.kipainoi.com\/  <\/p>\n<p>Gerade wurde eine bemerkenswerte und sehr <strong>lesenswerte Reportage von Stephanie Sinclair mit Videos von Jeremia Kipainoi in der New York Times<\/strong> ver\u00f6ffentlicht und steht unter https:\/\/www.nytimes.com\/2020\/12\/10\/opinion\/kenya-covid-child-marriage.html in englischer Sprache zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Der Bericht schildert eindrucksvoll die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf junge M\u00e4dchen in Kenia. W\u00e4hrend der monatelangen Schulschlie\u00dfungen lebten sie wieder bei ihren Familien und wurden von diesen mit \u00e4lteren M\u00e4nnern zwangsverheiratet. Einer alten Tradition folgend, geht der Zwangsheirat die Genitalverst\u00fcmmelung voraus. Beides ist in Kenia verboten, kommt jedoch h\u00e4ufig nicht zur Anzeige.<br \/>\nDer Samburu Girls Foundation wurden von M\u00e4rz bis September 2020 allein 500 neue F\u00e4lle im Samburu County bekannt, eine signifikante Steigerung gegen\u00fcber vorherigen Zahlen. Die sexuelle Gewalt nahm in diesem Zeitraum um 230% zu.<br \/>\nDie M\u00e4dchen wissen h\u00e4ufig nicht um ihre Rechte und an wen sie sich in ihrer Not wenden k\u00f6nnen. Sie werden nach der Zwangsheirat schnell schwanger und sind nicht mehr in der Lage, weiterhin die Schule zu besuchen. <\/p>\n<p>Die Bek\u00e4mpfung von Genitalverst\u00fcmmelung und Zwangsheirat durch Aufkl\u00e4rung war schon immer einer der Schwerpunkte von Rebecca Lolosoli und der Umoja-Frauengruppe. Antonia und Jeremia unterst\u00fctzen tatkr\u00e4ftig diese Arbeit und haben schon mehrfach gemeinsam Workshops durchgef\u00fchrt, die sehr eindr\u00fccklich und nachhaltig waren. Vor allem werden in diesen Workshops auch M\u00e4nner einbezogen. Diese Workshops sollen auch in Zukunft weitergef\u00fchrt werden. Die Finanzierung der Umoja-Workshops \u00fcbernimmt dabei unser Kooperationspartner, Tatort-Stra\u00dfen der Welt e.V. aus K\u00f6ln. Unser Kooperationspartner action five e.V. in Bonn unterst\u00fctzt ebenfalls die Arbeit von Zinduka e.V.<br \/>\n<strong><br \/>\nDer Freundeskreis Umoja hat zur Bek\u00e4mpfung von FGM und Zwangsheirat des Projekt P+7 ins Leben gerufen. <\/strong>Hierbei zahlen Klassenpaten f\u00fcr den Schulbesuch eines Kindes, unter der Voraussetzung, dass die Elten vertraglich auf FGM und Zwangsverheiratung des Kindes verzichten. Dieses Projekt zum Schutz der Kinder hat sich nun insbesondere w\u00e4hrend der Corona-Pandemie bew\u00e4hrt. Die Familien der Projektkinder erhielten Lebensmittel und Hygieneartikel. Dadurch waren sie nicht auf Gelder angewiesen, die sie durch die Zwangsverheiratung ihrer Kinder bekommen h\u00e4tten. <strong>Nach Angaben aus Umoja sind dort und an auch an der Schule \u2013 Umoja Muehlbauer Academy &#8211; keine derartigen Auswirkungen der Corona-Pandemie aufgetreten.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wenn Sie sich f\u00fcr eine Patenschaft f\u00fcr den Einschulungsjahrgang 2022 interessieren, nehmen Sie bitte mit uns <a href=\"http:\/\/fk-umoja.com\/en\/kontakt\/\">Contact<\/a> auf.<\/strong><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir arbeiten zur Durchf\u00fchrung unserer Projekte sowohl hier in Deutschland als auch in Kenia mit bew\u00e4hrten Partnern zusammen. Hierzu geh\u00f6ren in Kenia unter anderem Antonia Waskowiak mit Ihrem Verein Zinduka e.V. Zinduka ist Kiswahili und bedeutet Hoffnungsschimmer. 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