Freundeskreis Umoja - Friends of Umoja e.V.

Schmuck

Die Herstellung von Schmuck ist eine Einnahmequelle der Dorfgemeinschaft. ...

Schmuck

Am Fluss

Früher waren die Frauen auf Wasser aus dem Fluss angewiesen. Seit 2017 gibt es ein Wasserreservoir und einen Tiefenbrunnen. ...

Am Fluss

Die Schule

Die Schule befindet sich im Aufbau und wird nach und nach ausgebaut, um alle Klassen unterzubringen. ...

Die Schule
16 Okt 2015
0 Kom

In eigener Sache

In eigener Sache

Vortragsreise von Rebecca Lolosoli im September und Oktober 2015

Zunächst möchten wir uns, auch im Namen von Rebecca und Jane, auf diesem Weg bei allen Kooperationspartnern, Unterstützern, Besuchern der Veranstaltungen und den Spendern ganz herzlich für die tatkräftige Hilfe und die großzügigen Spenden bedanken.

Auch unsere neuen Vereinsmitglieder möchten wir hiermit herzlich willkommen heißen. In den kommenden Tagen werden wir mit Ihnen den persönlichen Kontakt aufnehmen.
Danke, dass Sie sich mit uns gemeinsam dauerhaft und nachhaltig für die Unterstützung des Frauendorfes Umoja einsetzen werden.

Ebenfalls möchten wir uns für die zahlreichen Hinweise und Ideen zur besseren Wasserversorgung und vielen anderen Themen bedanken. Nicht nur die finanzielle Unterstützung ist wichtig, sondern auch das Aufzeigen von Möglichkeiten und unterstützenden Netzwerken für die Verbesserung der Lebenssituation im Frauendorf Umoja und in der Samburu-Region ist von großem Wert für uns.
Wir werden all Ihre Anregungen und Hinweise in den nächsten Wochen aufgreifen und aufarbeiten. Da wir gerade als kleiner Verein starten bitten wir um etwas Geduld bis wir wieder auf Sie zukommen, wir brauchen halt etwas Zeit für die Nachbearbeitung und bitten um Verständnis.

Unruhen in Umoja

Bezüglich des Konfliktes können wir nur hoffen, dass es Rebecca Lolosoli gemeinsam mit ihrem Sohn Tom gelingt, friedensstiftende Maßnahmen einzuleiten.
Unser wichtigstes Anliegen derzeit ist der Schutz von Rebecca und des Frauendorfes Umoja, damit der so gute und erfolgreiche Weg weiter beschritten werden kann.

Natürlich steht derzeit an erster Stelle, dass der bewaffnete Konflikt in der Samburu-Region befriedet werden muss. Wir können nur hoffen und beten, dass die Lage nicht weiter eskaliert und weder Rebecca noch den anderen Frauen und Kindern etwas geschieht.
Nach Informationen der Umoja-Frauen trauen sie sich, genauso wie die Bewohner der umliegenden Region, noch nicht in ihre Dörfer zurück und sind wie Flüchtlinge im eigenen Land. Die meisten versammeln sich jetzt in Archer’s Post und hoffen, dass die Regierung für Schutz und Frieden sorgt – obwohl bislang keine wirkliche Hilfe durch den Staat erfolgt ist!
Daher ist zunächst die Versorgung der Frauen und Kinder mit Lebensmitteln wie Bohnen, Reis, Maismehl, Milch etc. wichtig, weil Ihnen derzeit die Grundlage zur Erzielung eigenen Einkommens durch den Tourismus entzogen ist.
Auch der Kauf von Ziegen wird zunächst zurück gestellt, damit diese nicht sofort wieder gestohlen werden. Sobald sich die Lage beruhigt und alle wieder unter sicheren Verhältnissen in ihre Dörfer zurück kehren können, werden dann sofort die neue Ziegen und auch Hühner angeschafft. Solange wird das gespendete Geld für Ziegen und Hühner auf dem Bankkonto der Frauengruppe deponiert.
Danach können wir dann hoffentlich die begonnene Projektarbeit fortsetzen und auch neue Projekte in Angriff nehmen.
Wir lassen uns jedenfalls durch die derzeitige Situation nicht entmutigen. Im Gegenteil, unsere Hilfe ist gerade jetzt für die Frauen und Kinder überlebenswichtig.

Nachtrag 19.10.2015: Rückkehr nach Umoja

Rebecca Lolosoli und Jane Karato sind inzwischen wieder zu Hause eingetroffen.
Von beiden soll ich nochmals herzlichen Dank für die große Unterstützung und die vielen Spenden ausrichten. Damit ist kurzfristig die Versorgung der Frauen und Kinder aus Umoja und auch der Umoja-Schulkinder aus den umliegenden Dörfern in dieser kritischen Phase gesichert.

Die beiden sind bei Ankunft in Nairobi noch 2 weitere Tage dort geblieben, um einige Kontakte zu aktivieren bezüglich friedensstiftender Maßnahmen in der gesamten Samburu-Region.
Von Nairobi ging es dann nach Isiolo und auch dort sind sie noch einen Tag geblieben, um einige Dinge zu regeln und das Spendengeld für die Ziegen auf dem Bankkonto der Frauengruppe zu deponieren.
Gestern sind sie dann in Archer’s Post angekommen. Rebecca berichtete über eine leichte Entspannung der Situation – was hoffentlich ein gutes Zeichen ist.

Nun warten wir auf einen detaillierteren Bericht von Rebeccas Sohn Tom, der allerdings derzeit vollauf mit den friedensstiftenden Maßnahmen beschäftigt ist.
Das ist jetzt auch die dringlichste Aufgabe und alle anderen Aktivitäten – auch die Projektarbeit mit uns – müssen erst einmal zurückstehen.
Hoffentlich stabilisiert sich die Lage in den nächsten Wochen. Sobald wir weitere Informationen erhalten, werden wir berichten.

Erst wenn sich die Situation dort beruhigt hat und auch wieder Touristen die Region besuchen, können die Frauen durch den Verkauf von traditionellem Perlenschmuck und Einnahmen aus dem
dorfeigenen Camp wieder eigenes Einkommen erwirtschaften.
So lange sind unsere Spenden zum Kauf von Lebensmitteln für die Dorfgemeinschaft und die Schule noch dringend erforderlich.

14 Okt 2015
0 Kom

Ehrung für Rebecca Lolosoli

Ehrung für Rebecca Lolosoli

Zum Abschluss ihres Besuches in Deutschland wurde Rebecca Lolosoli die Ehre zuteil, sich in das Goldene Buch der Stadt Grevenbroich eintragen zu dürfen. Bürgermeisterin Ursula Kwasny zeichnete sie damit für das Engagement aus, mit dem Rebecca Lolosoli Frauen in ihrer Heimat einen Ort des Schutzes und der Selbständigkeit errichtet hat.

Die anwesenden Vertreter der Ratsfraktionen zeigten sich beeindruckt von der starken Persönlichkeit Rebecca Lolosolis und ihrem Mut, trotz fortgesetzter Bedrohungen für die Rechte der Frauen in ihrer Heimat einzustehen.

Eintrag Goldenes Buch GV2 1200

Rebecca Lolosoli beim Eintrag ins Goldene Buch (sitzend)
stehend von rechts: Leo Oehmen (1. stellv. Fraktionsvorsitzender UWG), Bürgermeisterin Ursula Kwasny, Edmund Feuster (1. stellvertretender Bürgermeister und Mitglied der SPD-Fraktion), Markus Schumacher (FDP-Fraktionsvorsitzender), Rolf Göckmann (ABG-Fraktionsvorsitzender), Walter Rogel-Obermanns (Fraktionsvorsitzender Die Linke/Piraten), Susanne Wasen (Mitglied der CDU-Fraktion), Andrea Heinrich (Gleichstellungsbeauftragte), Jane Karato (Gründungsmitglied des Frauendorfes Umoja), Ise Stockums und Waltraud Sarna (Freundeskreis Umoja – Friends of Umoja e.V.)

28 Sep 2015
0 Kom

Überfall auf das Frauendorf Umoja im Samburu-Distrikt in Kenia

„Mama Mutig“-Rebecca Lolosoli und Jane Karato verzweifelt.

Während ihrer Vortragsreise in Deutschland vom 16.9. bis 14.10.2015 zur interkulturellen Begegnung an Veranstaltungsorten im Rheinland und Sachsen erreichten uns dramatische Nachrichten aus dem Frauendorf.
Am Donnerstag, den 24.9.2015 gegen 13.00 Uhr kamen die ersten Anrufe aus Umoja. Es wurde berichtet, dass marodierende, bewaffnete Banden eines anderen Stammes das Dorf attackieren und alle Frauen, Kinder und die Lehrkräfte der Dorfschule sich auf der Flucht befinden. Es wurde über heftige Schießereien berichtet, die weithin zu hören waren.
Rebecca, Jane und auch wir waren geschockt und verzweifelt. Plötzlich hatten wir den bewaffneten Konflikt aus Afrika in unserem Wohnzimmer. Man wird starr vor Entsetzen!
Wir haben gezittert und gehofft, dass alle fliehen konnten und keine Toten zu beklagen sind.

Bis etwa 18:00 Uhr kamen pausenlos die Anrufe und es stellte sich heraus, dass die Bande die kleine Ziegenherde des Dorfes und alle Vorräte gestohlen haben und sich nun auf dem Rückzug befänden. Gott sei Dank konnten alle flüchten und sich irgendwie verstecken.

Am Freitag erfuhren wir, dass auch andere Dörfer in der Umgebung von Umoja überfallen wurden und dabei sogar ein junger unbewaffneter Mann, der sich den bewaffneten Dieben in den Weg stellen wollte, getötet wurde. Die Polizei aus Archer’s Post wurde alarmiert und griff ein. Es kam zu heftigen Schusswechseln und es gab auch viele Verletzte.

Jetzt hat sich die Situation beruhigt, aber die Frauen und Kinder sind traumatisiert und trauen sich auch heute, am Montag den 28.9.2015 noch nicht in ihr Dorf zurück.

In Abstimmung mit ihrem Sohn Tom hat Rebecca Lolosoli sofort über friedensstiftende Maßnahmen nachgedacht. Tom Lolosoli hat für Samstag, den 26.9.2015 eine Versammlung einberufen, an der Lokalpolitiker, Parlamentsabgeordnete, der Gouverneur, die Polizei, Mitglieder des Samburu-Ältestenrats, religiöse Führer und Geschäftsleute teilnahmen.
Hoffentlich gelingt es, die Region dauerhaft zu befrieden und die marodierenden Banden dingfest zu machen.

Gerade jetzt sind die Frauen und Kinder des Dorfes dringend auf unsere Hilfe angewiesen, um die entstandenen Verluste auszugleichen.

Bitte helfen Sie uns durch eine entsprechende Spende. Eine Liste der dringend benötigten Tiere und Lebensmittel finden Sie hier:

1 Huhn 8 €
1 Hühnerfamilie (6 Hennen + 1 Hahn) 56 €
1 Ziege (ausgewachsen und milchgebend) 70 €
1 Sack Bohnen, 90 kg 50 €
1 Sack Reis, 50 kg 35 €
1 Sack Maismehl, 60 kg 40 €
1 Kanister Öl, 20 l 30 €
Zucker, 5 kg 10 €
Schulmahlzeit für ein Kind
Pro Woche 5 €
Pro Monat 20 €
Pro Jahr (37 Schulwochen) 185 €

Spendenkonto: Freundeskreis Umoja e.V., Sparkasse Neuss, IBAN: DE87 3055 0000 0093 4932 86, BIC: WELADEDNXXXSpenden

Wir bitten um Angabe Ihrer vollständigen Anschrift für die Spendenbescheinigung.

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe und Unterstützung!

Bericht in der Daily Nation Kenia über den Konflikt

22 Sep 2015
0 Kom

Rebecca Lolosoli auf Vortragsreise

Rebecca Lolosoli auf Vortragsreise

Rebecca Lolosoli ist im September und Oktober 2015 auf Vortragsreise in Deutschland.

Grevenbroich

Die Auftaktveranstaltung fand am 18.09.2015 in Grevenbroich statt, wo sie von Bürgermeisterin Ursula Kwasny begrüßt wurde und vor einem interessierten Publikum ihr Leben und ihre Projekte im Frauendorf Umoja schilderte.

20150922 ngz

Zeitungsbeitrag online lesen

FKGBRJ

Ise Stockums und Waltraud Sarna vom Freundeskreis Umoja e.V., Rebecca Lolosoli und Jane Karato, Gleichstellungsbeauftragte Andrea Heinrich

BMR

Bürgermeisterin Ursula Kwasny und Rebecca Lolosoli

Mönchengladbach

Am 22. Sptember las Rebecca Lolosoli in Mönchengladbach.
Bericht der Rheinischen Post vom 24.09.2015 online lesen

16 Aug 2015
0 Kom

Birgit Virnich und Rebecca Lolosoli – »Mama Mutig«

16 Aug 2015
0 Kom

Aktuelle Pressemeldungen

Rebecca Lolosoli in der Rheinischen Post

RP vom 12.09. anlässlich der Veranstaltung in Mönchengladbach am 22.09.
Eine afrikanische Heldin besucht Mönchengladbach

RP vom 13.09. zum Begegnungsabend in Düsseldorf am 26.09.
Umoja-Frauenpower

Rebecca Lolosoli im Erft-Kurier Grevenbroich

Erft-Kurier vom 14.09. anlässlich der Veranstaltung in Grevenbroich am 18.09.2015:
Online: Unterstützung für Mama Mutig – Der harte Kampf der Kenia-Frauen

Printausgabe 16.09.2015

The Guardian berichtet über Rebecca Lolosoli

Die bekannte britische Zeitung The Guardian hat am 16. August 2015 einen sehr informativen Bericht über das Frauendorf Umoja veröffentlicht (engl).

Hier ist die online-Version:

Bericht The Guardian

06 Jul 2015
0 Kom

Freude in Afrika

Freude in Afrika

Am 03. Juli 2015 fand die Gründungsversammlung des Freundeskreises Umoja e.V. statt. Hierzu hat die Neuss-Grevenbroicher Zeitung berichtet (Artikel zum Vergrößern anklicken):

NGZ20150704

Vereinsgruendung

Rebecca Lolosoli und ihr Sohn Tom wurden bereits informiert und freuen sich sehr mit uns:

Dear Rebecca,
Dear Tom,
with great pleasure I can report that yesterday, July 3rd, 2015 the founding assembly took place and the club has been founded.
Now it will take a couple of weeks until all legal required registration issues are completed. This is a milestone!
I will keep you updated.
Yours Sincerely
Ise

Dear Ise
This is big news and a new beginning for UUWG through Friends of Umoja. With big pleasure we rejoice. I shall inform UUWG members.
Thanks
Tom